Wikileaks: CIA soll hinter "Spionage"-Aufruf an US-Diplomaten stehen

Neuer Wirbel um die Enthüller-Plattform Wikileaks: Hinter der strittigen "Spionage"-Aufforderung an US-Diplomaten soll die CIA stehen. Laut der britischen Zeitung "The Guardian" soll der US-Geheimdienst dem amerikanischen Außenministerium eine Informations-"Wunschliste" gegeben haben. Das Ministerium schickte dann Anfragen an seine Diplomaten in aller Welt. Diese wurden durch Wikileaks bekannt.

Laut den von Wikileaks veröffentlichten Depeschen wurden die Mitarbeiter des US-Außenministeriums aufgefordert, Informationen über hochrangige Vertreter zahlreicher Länder zu sammeln. Die Anweisungen wurden demnach an Botschaften in Afrika, im Nahen Osten, in Osteuropa, in Lateinamerika sowie an die US-Vertretung bei den Vereinten Nationen gesandt.

Im Namen von US-Außenministerin Clinton wurden laut den Wikileaks-Dokumenten unter anderem im vergangenen Jahr die US-Diplomaten bei den Vereinten Nationen aufgefordert, technische Informationen über die Kommunikationssysteme von hochrangigen UNO-Vertretern zu sammeln, darunter auch Passwörter für Verschlüsselungen. Auch über UNO-Generalsekretär Ban sollten Informationen zusammengetragen werden. Zudem sollten die US-Diplomaten demnach von Diplomaten anderer Länder bei der UNO persönliche Kreditkarteninformationen, Vielflieger-Kundennummern sowie E-Mail- und Telefonverzeichnisse erforschen.

- APA

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