Wienerberger auch 2010 in roten Zahlen

Der börsenotierte Baustoffkonzern Wienerberger hat auch im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben, die Verluste gegenüber dem Krisenjahr 2009 aber deutlich begrenzt. Der operative, um Restrukturierungskosten bereinigte Gewinn hat sich gegenüber 2009 von 19 auf 10,7 Mio. Euro weiter verschlechtert, der Umsatz sank um 4 Prozent auf 1,744 Mrd. Euro, teilte Wienerberger am Dienstag früh mit.

Der Hauptversammlung sollen 10 Eurocents Dividende pro Aktie vorgeschlagen werden. Das Jahr 2010 habe wegen eines strengen Winters mit einem Rückstand begonnen, man habe in den folgenden drei Quartalen erfolgreich aufholen können, sagt Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch. Für den Ausblick wagt Scheuch derzeit noch keine konkreten Vorhersagen für 2011, "da die Visibilität in zwei für das Unternehmen sehr wichtigen Regionen - Osteuropa und den USA - noch immer sehr eingeschränkt ist", hieß es.

Der Ausblick für Westeuropa sei stabil bis leicht positiv. Der Hauptversammlung will der Vorstand 10 Cent Dividende pro Aktie vorschlagen.

Das unbereinigte Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte signifikant von minus 258,1 Mio. auf plus 10,7 Mio. Euro gesteigert werden. Das EBITDA lag mit 210,8 Mio. Euro wegen Kosteneinsparungen (35 Mio. Euro) und besserer Auslastung leicht über dem Vorjahresniveau. Der Verlust nach Steuern betrug 2010 34,9 Mio. Euro gegenüber 258,7 Mio. Euro im Jahr 2009, wo Restrukturierungskosten das Ergebnis stark belasteten.

- APA

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