Wiener Öffi-Jahreskarte kostet künftig 365,-

Die rot-grüne Stadtregierung hat sich nach langem Tauziehen auf eine Tarifreform für die Wiener Öffis geeinigt. Die Jahreskarte wird erwartungsgemäß billiger und kostet künftig 365 statt bisher 449 Euro - bei Sofortzahlung.

Bei monatlicher Abbuchung kommt sie auf 375 Euro. Etwas billiger wird auch der Monatsfahrschein. Er beläuft sich auf künftig 45 statt 49,50 Euro.

Teurer werden allerdings Kurzfahrscheine: Der Einzelfahrschein wird von 1,80 auf 2 Euro angehoben. Die Wochenkarte kommt in Hinkunft auf 15 statt 14 Euro. Schwarzfahren wird allerdings deutlich teurer. Das haben Bürgermeister Häupl, Vizebürgermeisterin Brauner und ihre grüne Amtskollegin Vassilakou am Dienstag in der Bürgermeister-Pressekonferenz im Rathaus mitgeteilt.

Häupl sprach von einem "ökologischen Grund", wonach noch mehr Menschen mit den Öffis fahren sollten. Angestrebt werde eine Anhebung des Öffi-Anteils von 40 Prozent am Gesamtverkehrsaufkommen. Gültig sind die neuen Tickettarife ab 1. Mai 2012. Mit dem Preis von 365 Euro für die Jahreskarte haben die Grünen ihr Verhandlungsziel letztendlich doch noch erreicht. Sie traten bis zuletzt für eine Senkung der Dauernetzkarte um 84 Euro ein.

- APA

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