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Wiener Hafen verzeichnete 2023 Rekordjahr

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Wiener Hafen als Logistikdrehscheibe
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Der Hafen Wien hat im Vorjahr ein Rekordergebnis erzielt. Wie am Freitag bei der Präsentation der Bilanz berichtet wurde, konnte ein Umsatz von 61,7 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 8,7 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Dies waren im Vergleich zu 2022 Zuwächse im Ausmaß von 11,4 Prozent bzw. 40 Prozent. Der klassische Frachtumschlag mit dem Schiff war dafür nur bedingt verantwortlich. Erfolgreich gestalteten sich vor allem die Bereiche Immobilien und Lagerung.

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Wiens Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ), Wien-Holding-Chef Kurt Gollowitzer und die Geschäftsführung des Unternehmens verwiesen auf die Rolle des Hafens als internationale Logistikdrehscheibe und auf die Trimodalität des Wirtschaftsstandorts - der an die Verkehrswege Wasser, Schiene und Straße angebunden ist. Positiv entwickelte sich für die Hafen Wien GmbH dabei die Bereitstellung von Flächen am Festland. Die Umsätze in der Sparte Immobilien konnten um 21 Prozent gesteigert werden, sie betrugen 18,2 Mio. Euro.

In der Unit Lagerlogistik sind laut Hafen im Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von 6,4 Mio. Euro erwirtschaftet worden. Damit sei eine Steigerung von rund 55 Prozent erzielt werden, hieß es. Verantwortlich dafür waren etwa Aufträge von bestehenden Großkunden. Die Lagerflächenauslastung lag im Durchschnitt bei 95,5 Prozent und damit ebenfalls über dem vorjährigen Vergleichszeitraumes (86,1 Prozent). Das Spektrum der eingelagerten Waren war laut dem Unternehmen groß und reichte von Zug-Komponenten bis zu Waffelmaschinen.

Die Umsatzerlöse im Bereich Hafenbetrieb betrugen im Vorjahr 1,6 Millionen Euro, wobei an den Standorten Freudenau und Albern geringere Umschlagstonnagen registriert wurden als 2022. Eine deutliche Steigerung gab es hier nur im Hafen Lobau. Umsatzbringer beim Hafenbetrieb waren nicht zuletzt die über den Winter im Hafen Freudenau vor Anker liegenden Passagierschiffe. Sie werden dort auch gewartet und für die neue Kreuzfahrtsaison fit gemacht, wie erläutert wurde.

Mehr als verdoppelt wurden laut dem Unternehmen die Investitionen. Sie betrugen insgesamt 15,3 Mio. Euro. Dabei seien unter anderem die Landgewinnung im Hafen Freudenau oder die Errichtung von Hallen im Mittelpunkt gestanden. Auch die weitere Entwicklung der Logistikdrehscheibe zum Drehort wurde befördert. Gebaut wurden unter anderem zwei Filmhallen. Schon bisher sei der Hafen ein beliebter Produktionsort etwa für TV-Krimis, wurde betont.

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