Wiener Börse setzt Talfahrt fort

Die Wiener Börse zeigte sich am Montag kurz nach dem Handelsstart erneut mit massiven Verlusten. Die Sorgen verbunden mit der Euro-Schuldenkrise setzt die Kurstalfahrt an den Aktienbörsen europaweit fort, hieß es aus dem Handel. Auch der deutsche Leitindex Dax fiel erstmals seit mehr als zwei Jahren unter die 5.000-Punkte-Marke.

Der Fließhandelsindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 1.984,15 Zählern um 61,98 Punkte oder 3,03 Prozent unter dem Freitag-Schluss (2.046,13) und rutschte damit erstmals seit Juli 2009 unter die Marke von 2.000 Punkten. Bereits zum Wochenschluss brach der heimische Leitindex um mehr als fünf Prozent ein. Bisher wurden 806.812 (Vortag: 507.096) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Die Spekulationen um einen möglichen Zahlungsausfalls Griechenlands halten die Anleger von Aktienkäufen ab, hieß es. Die Verkaufswelle ging wieder quer durch alle Branchen. Massiv unter Druck standen erneut die Finanzwerte.

Raiffeisen-Papiere rasselten um 7,35 Prozent auf 22,70 Euro in die Tiefe. Erste Group mussten einen Kursabschlag in der Höhe von 5,65 Prozent auf 20,38 Euro einstecken. Die zwei heimischen Bankenschwergewichte rutschten am Freitag bereits um mehr als elf bzw. neun Prozent ab.

Die Kurse am deutschen Aktienmarkt gingen vom Handelsstart an auf Talfahrt. Zwischenzeitlich lag der Dax bei 4.993 Punkten und damit mehr als drei Prozent im Minus. Besonders die Papiere der Banken verloren stark. Am Wochenende war verstärkt über eine mögliche Pleite Griechenlands diskutiert worden.

- APA

Wirtschaft

12 Fragen: Den Brexit verstehen

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Versicherung

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession

Wirtschaft

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession