Wettbewerbsbehörde untersucht Anbieter von E-Ladeinfrastruktur

Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) untersucht den Wettbewerb im Bereich der E-Ladeinfrastruktur. Befragungen von über 250 Anbietern sind angelaufen.

Wettbewerbsbehörde untersucht Anbieter von E-Ladeinfrastruktur

Nach mehreren wettbewerbsrechtlichen Beschwerden, die vermuten lassen, dass der Wettbewerb eingeschränkt oder verfälscht ist, hat die Bundeswettbewerbsbehörde BWB im November eine Untersuchung der E-Ladeinfrastruktur in Österreich und der in dieser Branche tätigen Unternehmen in die Wege geleitet.

Mit der Branchenuntersuchung will die BWB erreichen, dass eventuelle Wettbewerbsbeschränkungen ausgeräumt werden und den Konsumenten eine attraktive Ladeinfrastruktur zur Verfügung gestellt wird.

Nun ist die zweite Phase dieser Untersuchung angelaufen. Dabei werden über 250 österreichische Marktteilnehmer, die gemeinsam 12.480 Ladestationen betreiben, befragt. Die BWB konzentriert sich dabei nicht nur auf die Bereitstellung der E-Ladeinfrastruktur durch die Ladeinfrastrukturbetreiber, sondern auch auf Fragen zur Bereitstellung von Ladestrom durch Energieversorgungsunternehmen und dem Vertrieb von Ladekarten durch E-Mobility-Provider, wie auch zum sogenannten E-Roaming.

Natalie Harsdorf-Borsch, stv. Generaldirektorin für Wettbewerb der Bundeswettbewerbsbehörde

Natalie Harsdorf-Borsch, stv. Generaldirektorin für Wettbewerb der Bundeswettbewerbsbehörde

„Der Bereich der E-Mobilität ist von wachsender Bedeutung. Es ist wichtig, dass Wettbewerbsbehörden frühzeitig allfällige strukturelle Wettbewerbsprobleme untersuchen und aufzeigen. Die Einholung umfassender Daten und Informationen im Rahmen der Marktbefragung wird uns in die Lage versetzen dazu Ergebnisse vorzulegen.“, erklärt Natalie Harsdorf-Borsch, stellvertretende Generaldirektorin für Wettbewerb der Bundeswettbewerbsbehörde.

Die Ergebnisse der Branchenuntersuchung werden in einem Endbericht vorgestellt.

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