Westerwelle gibt Amt des Vizekanzlers ab,
will aber Außenminister bleiben

Der deutsche Außenminister Westerwelle beharrt nach seinem angekündigten Rückzug vom Amt des FDP-Vorsitzenden nicht auf dem Posten des Vizekanzlers.

Das sagte er nach Teilnehmer-Angaben in einer Sitzung des FDP-Präsidiums am Montag. "Es ist völlig klar, dass der nächste Parteivorsitzende, wenn er dem Kabinett angehört, auch Vizekanzler wird", erklärte Westerwelle demnach in Berlin.

Er stehe auch nicht mehr als Spitzenkandidat bei der nächsten Bundestagswahl 2013 zur Verfügung. Das seien die Konsequenzen aus seinem Rückzug als Parteivorsitzender, habe Westerwelle weiter gesagt. Das Präsidium beriet am Vormittag über die Nachfolge von Westerwelle als Parteichef. Er hatte am Sonntagabend auf massiven internen Druck nach den jüngsten Wahlschlappen angekündigt, auf dem Parteitag Mitte Mai in Rostock nicht erneut für das Vorsitzendenamt anzutreten. Außenminister will er bleiben. Erwartet wurde, dass das Parteipräsidium die Weichen für die Nachfolge stellt. Als Favorit für den Vorsitz galt Gesundheitsminister Philipp Rösler.

- APA

Wirtschaft

12 Fragen: Den Brexit verstehen

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Versicherung

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession

Wirtschaft

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession