Wasserstoff-Spezialist De Nora geht an die Börse

Insgesamt soll die Emission 545 bis 657 Mio. Euro einbringen

Wasserstoff-Spezialist De Nora geht an die Börse

Wasserstoff-Spezialist De Nora geht an die Börse

Der italienische Wasserstoff-Spezialist De Nora setzt bei seinem geplanten Börsengang auf zwei Ankerinvestoren. Insgesamt soll die Emission an der Mailänder Börse 545 bis 657 Mio. Euro einbringen, wie die begleitenden Banken mitteilten. Jeweils 100 Mio. Euro wollen dazu SQ Invest, die Familiengesellschaft des ERG-Großaktionärs Garrone, und 7-Industries, die Holding der Investorin Ruthi Wertheimer, beisteuern.

Sie bekämen damit rund ein Drittel der ausgegebenen Aktien. De Nora käme in der festgesetzten Preisspanne von 13,50 bis 16,50 Euro auf einen Börsenwert von bis zu 3,3 Mrd. Euro. Es wäre der erste Börsengang an der Mailänder Börse seit der russischen Invasion in der Ukraine vor fast vier Monaten - und einer der ersten in Europa seither.

De Nora ist auf Technologien zur Herstellung von "grünem Wasserstoff" spezialisiert, der mithilfe erneuerbarer Energien durch Elektrolyse von Wasser hergestellt wird. Das Unternehmen liefert Komponenten für dieses aufwendigere, aber klimaneutrale Verfahren. Zudem ist De Nora mit einem Minderheitsanteil an der Wasserstofftochter Nucera von Thyssenkrupp beteiligt.

Nach dem Börsengang von De Nora sollen bis zu 20 Prozent der Anteile bei neuen Investoren landen. 200 Mio. Euro sollen dem Unternehmen selbst zufließen, der Rest geht an die Familie De Nora, die fast zwei Drittel der Anteile hält, und den italienischen Gasnetzbetreiber Snam. Die Zeichnungsfrist beginnt am Mittwoch und läuft bis Ende Juni.

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