VIG-Gewinn stieg 2021 um die Hälfte

Die Vienna Insurance Group (VIG) hat im abgelaufenen Jahr den Vorsteuergewinn (EGT) um 48 Prozent auf 511 Mio. Euro und den Nettogewinn um 62 Prozent auf 376 Mio. Euro gesteigert. Deshalb wird die Dividende von 75 Cent auf 1,25 Euro je Aktie angehoben

VIG-Gewinn stieg 2021 um die Hälfte

VIG-Gewinn stieg 2021 um die Hälfte

Die Vienna Insurance Group (VIG) hat im abgelaufenen Jahr den Vorsteuergewinn (EGT) um 48 Prozent auf 511 Mio. Euro und den Nettogewinn um 62 Prozent auf 376 Mio. Euro gesteigert. Deshalb wird die Dividende von 75 Cent auf 1,25 Euro je Aktie angehoben. Die Combined Ratio - Kosten und Schäden gemessen an den Einnahmen - verbesserte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 94,2 Prozent. Der Ausblick auf 2022 seien wegen der Folgen des Ukraine-Kriegs schwierig, so die VIG am Dienstag.

Der Krieg in der Ukraine, wo die VIG mit etwas über 100 Mio. Euro Einnahmen von insgesamt 11 Mrd. Konzernprämie vertreten ist, "macht uns tief betroffen", erklärte CEO Elisabeth Stadler in einer Aussendung. "Mit großer Sorge müssen wir beobachten, dass heute Menschen in einem europäischen Land und innerhalb unserer Gruppe der Gefahr um Leib und Leben ausgesetzt sind. Jetzt geht es in erster Linie um die Sicherheit und bestmögliche Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ukrainischen Gesellschaften in dieser schrecklichen Situation."

Gleich nach Kriegsausbruch seien zahlreiche Hilfeleistungen der VIG-Gesellschaften gestartet worden, man habe einen mit 5 Mio. Euro dotierten "VIG Family Fund" gestartet, um die Belegschaft bei kriegsbedingten Notfällen und dem Wiederaufbau zu unterstützen. Zuletzt zählte man 1.400 Mitarbeiter in der Ukraine.

Der Ausblick 2022 sei für die VIG wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten und etwaigen Volatilitäten durch die Kriegssituation in der Ukraine schwierig, so Stadler. Auch die noch anhaltende Pandemie, die Inflation, hohe Rohstoffpreise, Probleme bei den Lieferketten und Ressourcenknappheit könnten zu erhöhten Risiken führen und die VIG-Märkte entsprechend beeinträchtigen.

Im Gesamtkonzern stiegen die verrechneten Prämien um 5,5 Prozent auf 11,00 Mrd. Euro. Dabei wuchs die Gruppe in allen Sparten deutlich - außer die Einmalerläge der Lebensversicherung, die strategiekonform leicht sanken.

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