Versicherungen in Österreich mit Gewinnsprung

Die österreichische Versicherungswirtschaft hat im Vorjahr wieder gut verdient und einen Gewinnsprung von fast 50 Prozent verzeichnet: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um 47,89 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro und erreichte damit den zweitbesten Wert innerhalb der vergangenen fünf Jahre, teilte die Finanzmarktaufsicht am Mittwoch mit.

Das EGT sei in diesem Zeitraum nur im Jahr 2007 mit 1,92 Mrd. Euro noch höher gewesen, 2008 waren es 419 Mio. Euro. Grund für die gute Gewinnentwicklung im Vorjahr waren ein Anstieg beim Finanzergebnis sowie ein verbessertes versicherungstechnisches Ergebnis.

Die verrechneten Prämien der in Österreich tätigen Versicherungen stiegen 2010 um 1,86 Prozent auf 16,65 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle sanken um 3,78 Prozent auf 11,88 Mrd. Euro. In der Schaden- und Unfallversicherung gingen die Aufwendungen wegen geringerer Naturkatastrophen-Schäden von 5,44 auf 4,92 Mrd. Euro zurück.

Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich um 392 Mio. Euro auf 524 Mio. Euro auf den besten Wert in den vergangenen fünf Jahren, heißt es im FMA-Quartalsbericht zur österreichischen Versicherungswirtschaft. Verantwortlich dafür seien der deutliche Rückgang bei den Aufwendungen für Versicherungsfälle in der Schaden/Unfallsparte und auch die Übertragung des Finanzergebnisses in die versicherungstechnische Rechnung in der Kranken- und Lebensversicherung.

- APA

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