USA-Erzeugerpreise steigen erneut stark

Plus von 10,0 Prozent gegenüber Februar 2021

USA-Erzeugerpreise steigen erneut stark

USA-Erzeugerpreise steigen erneut stark

In den USA sind die Erzeugerpreise erneut deutlich gestiegen. Im Februar legten die Preise auf Herstellerebene gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,0 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Das ist der stärkste Preisanstieg seit Erhebungsbeginn im Jahr 2010. Analysten hatten mit der jüngsten Entwicklung gerechnet.

Auch im Monatsvergleich stiegen die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, erneut in hohem Tempo. Allerdings schwächte sich der Zuwachs etwas ab. Gegenüber Jänner erhöhten sich die Produzentenpreise um 0,8 Prozent, nach einem Plus von 1,2 Prozent im Vormonat. Ohne Energie und andere im Preis schwankungsanfällige Waren stiegen die Erzeugerpreise um 8,4 Prozent zum Vorjahresmonat und um 0,2 Prozent zum Vormonat. Auch in dieser Betrachtung hat sich der Preisauftrieb etwas abgeschwächt.

Getrieben werden die Herstellerpreise durch eine Reihe von Faktoren. Dazu zählt die teils hohe Materialknappheit, die auf Lieferprobleme im weltweiten Handelsverkehr zurückgeht. Die Probleme hatten zuletzt zwar etwas nachgelassen, der Ukraine-Krieg und neue scharfe Coronamaßnahmen in China sorgen aber für neue Probleme.

Die Erzeugerpreise beeinflussen die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Aufgrund der hohen Inflation wird erwartet, dass die Fed ihren Leitzins am Mittwoch erstmals seit dem Jahr 2018 anhebt. Im Jahresverlauf dürften weitere Anhebungen folgen.

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