US-Notenbankchef Powell rechnet im März mit Leitzinserhöhung

Abbau der wegen Coronahilfsprogrammen stark angestiegenen Fed-Bilanz soll später beginnen

US-Notenbankchef Powell rechnet im März mit Leitzinserhöhung

US-Notenbankchef Powell rechnet im März mit Leitzinserhöhung

US-Notenbankchef Jerome Powell rechnet noch in diesem Monat mit der ersten Erhöhung des Leitzinses seit Beginn der Coronapandemie. Angesichts der hohen Inflation und des überaus robusten Arbeitsmarktes erwarte er, dass es bei der nächsten Sitzung des Zentralbankrats in zwei Wochen "angemessen" sein werde, den Leitzins zu erhöhen, wollte Powell am Mittwoch einem vorab verbreiteten Redetext zufolge bei einer Anhörung im US-Repräsentantenhaus sagen.

Der Abbau der wegen Coronahilfsprogrammen stark angestiegenen Bilanz der Federal Reserve (Fed) solle erst später im Jahr beginnen. Powell und andere Vertreter der Notenbank hatten bereits zuvor einen ersten Zinsschritt für den März angedeutet. Powell hatte sich aber seit Beginn des Kriegs in der Ukraine nicht öffentlich dazu geäußert.

"In der kurzen Frist bleiben die Auswirkungen der Invasion der Ukraine, der Sanktionen und kommender Ereignisse auf die US-Wirtschaft hochgradig unsicher", wollte er den Abgeordneten sagen. Die Notenbank werde daher die wirtschaftlichen Entwicklungen genau beobachten und "geschickt" darauf reagieren.

Die Entscheidung des Zentralbankrats zu einer möglichen Zinserhöhung wird am 16. März bekanntgegeben werden. Der Leitzins liegt bisher noch in der extrem niedrigen Spanne von 0,0 bis 0,25 Prozent. Beobachter halten im März eine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte für wahrscheinlich.

Die US-Inflationsrate war im Jänner im Vergleich zum Vorjahr auf 7,5 Prozent gestiegen, den höchsten Wert seit Jahrzehnten. Die Fed strebt mittelfristig eine Inflationsrate von zwei Prozent an - ein Wert, der schon seit vielen Monaten weit überschritten wird. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei niedrigen vier Prozent. Die Fed ist der Preisstabilität und der Vollbeschäftigung verpflichtet.

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