US-Notenbank drosselt milliardenschwere Konjunkturhilfen

Währungshüter beginnen mit Straffung der Geldpolitik

US-Notenbank drosselt milliardenschwere Konjunkturhilfen

US-Notenbank drosselt milliardenschwere Konjunkturhilfen

Die US-Notenbank leitet angesichts hoher Inflation und soliden Wirtschaftswachstums den Ausstieg aus ihren enormen Hilfsprogrammen zur Bewältigung der Corona-Krise ein. Die Federal Reserve (Fed) kündigte am Mittwoch für November eine Reduzierung ihrer konjunkturstützenden Wertpapierkäufe im derzeitigen Volumen von 120 Milliarden Dollar (103,4 Mrd. Euro) pro Monat um 15 Milliarden Dollar (12,9 Mrd. Euro) an.

Mit dem Programm pumpt die Fed zusätzliches Geld in die Finanzmärkte, um die Kreditzinsen niedrig zu halten und die Wirtschaft anzukurbeln.

Am Leitzins, der in der extrem niedrigen Spanne von 0,0 bis 0,25 Prozent liegt, ändert sich aber vorerst nichts. Die geldpolitischen Entscheidungen waren an den Finanzmärkten so erwartet worden, die Fed hatte Anleger bereits entsprechend vorbereitet. Die Drosselung der Anleihekäufe dürfte in den kommenden Monaten schrittweise in gleicher Größenordnung weitergehen, so dass das Programm im Juni 2022 auslaufen würde. Die Währungshüter behalten sich jedoch vor, das Tempo je nach wirtschaftlicher Entwicklung bei Bedarf anzupassen.

Die US-Aktienmärkte reagierten zunächst gelassen auf die geldpolitischen Beschlüsse. Notenbankchef Jerome Powell wollte die Entscheidungen am Mittwochabend bei einer Pressekonferenz erläutern und sich den Fragen von Journalisten stellen. An den Börsen dürfte dabei vor allem für Spannung sorgen, wie sich die Fed zur anhaltend hohen Inflation positioniert und welche Signale sie zum möglichen Zeitplan und Tempo von Zinsanhebungen sendet.

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