US-Häuserpreise stiegen im Juni geringer als erwartet

US-Häuserpreise stiegen im Juni geringer als erwartet

US-Häuserpreise stiegen im Juni geringer als erwartet

In den USA sind die Hauspreise im Juni weniger als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um lediglich 0,1 Prozent, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag mitteilte. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechnet. Im Mai waren sie noch um leicht abwärts revidierte 1,3 Prozent gestiegen.

Im Jahresvergleich stiegen die Häuserpreise erneut kräftig - wenn auch schwächer als im Vormonat. Die Rate betrug 16,2 Prozent. Im zweiten Quartal seien die Preise zunächst weiter stark gestiegen, im Juni sei aber eine Abschwächung zu erkennen, sagte Will Doerner, Volkswirt bei FHFA. Die Abschwächung werde auch durch andere Daten vom Häusermarkt bestätigt.

Die FHFA ist die Aufsichtsbehörde für die in der Finanzkrise verstaatlichten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Bei der Index-Berechnung werden die Verkaufspreise von Häusern verwendet, deren Hypotheken von den Agenturen gekauft oder garantiert worden sind.

In den 20 großen Metropolregionen der Vereinigten Staaten stiegen die Häuserpreise im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 18,6 Prozent, wie aus dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Der Zuwachs folgt auf einen Anstieg um 20,5 Prozent im Vormonat.

Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Hauspreise im Juni um 0,4 Prozent, nach 1,2 Prozent im Mai. Craig Lazzara, Direktor bei S&P, erklärte die Entwicklung mit höheren Leit- und Hypothekenzinsen. Auch seien die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig. Der US-Immobilienmarkt neigt schon seit einiger Zeit zur Schwäche, wie auch andere Indikatoren für den Häusermarkt zeigen.

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