US-Häuserpreise im Jänner überraschend deutlich gestiegen

Laut wichtigen Indizes

US-Häuserpreise im Jänner überraschend deutlich gestiegen

US-Häuserpreise im Jänner überraschend deutlich gestiegen

In den USA sind die Häuserpreise im Jänner stärker und schneller gestiegen als erwartet. Das geht aus Angaben der Federal Housing Finance Agency (FHFA) und dem S&P/Case-Shiller-Index hervor. Im Vergleich zum Vormonat legten die Preise um 1,6 Prozent zu, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag in New York mitteilte. Volkswirte hatten im Durchschnitt nur mit einem Plus von 1,2 Prozent gerechnet.

Im Jahresvergleich stiegen die Häuserpreise erneut deutlich. Die Rate betrug 18,2 Prozent. In den 20 großen Metropolregionen der Vereinigten Staaten stiegen die Preise gegenüber dem Vorjahresmonat um 19,1 Prozent, und im Vergleich zum Vormonat stiegen die Hauspreise im Jänner um 1,8 Prozent, wie aus dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht.

Damit nähert sich die Rate wieder ihrem Rekordwert von vergangenem Herbst, als sie knapp 20 Prozent betragen hatte. Die Nachfrage nach Immobilien ist weiter hoch. Ein Grund ist die Coronapandemie, die den Bedarf an Wohnraum etwa aufgrund von Heimarbeit in die Höhe getrieben hat. Zudem werden die Häuserpreise durch Lieferengpässe bei Baumaterial getrieben.

Der Hauspreisanstieg setze sich auf breiter Basis fort, erklärte S&P-Direktor Craig Lazzara. Allerdings ändere sich das wirtschaftliche Umfeld derzeit rasch: Aufgrund der steigenden Inflation habe die US-Notenbank Fed begonnen, ihre Geldpolitik zu straffen. "Man wird bald den Einfluss steigender Hypothekenzinsen auf die Hauspreise sehen." Normalerweise dämpfen steigende Bauzinsen die Immobiliennachfrage und damit die Hauspreise.

Eurozone: Leistungsbilanz erstmals seit 2012 mit Defizit

Eurozone: Leistungsbilanz erstmals seit 2012 mit Defizit

Fehlbetrag von etwa 2 Mrd. Euro

Oberbank startete gut ins Jahr 2022, Ausblick kaum möglich

Oberbank startete gut ins Jahr 2022, Ausblick kaum möglich

Quartalsbericht weist Plus beim Periodenüberschuss nach Steuern aus

Easyjet rechnet mit starkem Sommergeschäft

Easyjet rechnet mit starkem Sommergeschäft

Anziehende Ticketnachfrage

Energienetzbetreiber National Grid verdiente 2021/22 mehr

Energienetzbetreiber National Grid verdiente 2021/22 mehr

Gewinn nach Steuern kletterte um zwei Drittel auf 2,2 Mrd. Pfund