US-Erzeugerpreise im April auf hohem Niveau etwas schwächer

Teure Energiepreise trieben bis zuletzt auch die Produzentenpreise an

US-Erzeugerpreise im April auf hohem Niveau etwas schwächer

US-Erzeugerpreise im April auf hohem Niveau etwas schwächer

In den USA hat sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene etwas abgeschwächt, allerdings von hohem Niveau aus. Die Erzeugerpreise stiegen im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,0 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Im Vormonat hatte der Anstieg revidiert 11,5 (zunächst 11,2) Prozent betragen. Das war der stärkste Anstieg seit Erhebungsbeginn im Jahr 2010. Analysten hatten im Schnitt mit einer Abschwächung auf 10,7 Prozent gerechnet.

Auch im Monatsvergleich kletterten die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, mit geringerem Tempo. Sie stiegen um 0,5 Prozent, nach einem Plus von revidiert 1,6 (1,4) Prozent im Vormonat. Ohne Energie und andere im Preis schwankungsanfällige Waren stiegen die Erzeugerpreise um 8,8 Prozent zum Vorjahresmonat und um 0,4 Prozent zum Vormonat. Auch in dieser Betrachtung hat sich der Preisauftrieb etwas abgeschwächt.

Die Erzeugerpreise beeinflussen die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Aufgrund der hohen Inflation von mehr als 8 Prozent hat die Fed bereits damit begonnen, ihre Geldpolitik zu straffen. Im Jahresverlauf werden weitere Schritte erwartet.

Eurozone: Leistungsbilanz erstmals seit 2012 mit Defizit

Eurozone: Leistungsbilanz erstmals seit 2012 mit Defizit

Fehlbetrag von etwa 2 Mrd. Euro

Oberbank startete gut ins Jahr 2022, Ausblick kaum möglich

Oberbank startete gut ins Jahr 2022, Ausblick kaum möglich

Quartalsbericht weist Plus beim Periodenüberschuss nach Steuern aus

Easyjet rechnet mit starkem Sommergeschäft

Easyjet rechnet mit starkem Sommergeschäft

Anziehende Ticketnachfrage

Energienetzbetreiber National Grid verdiente 2021/22 mehr

Energienetzbetreiber National Grid verdiente 2021/22 mehr

Gewinn nach Steuern kletterte um zwei Drittel auf 2,2 Mrd. Pfund