US-Börsenaufsicht untersucht Musks Einstieg bei Twitter

US-Kläger werfen dem Milliardär Marktmanipulation vor

US-Börsenaufsicht untersucht Musks Einstieg bei Twitter

US-Börsenaufsicht untersucht Musks Einstieg bei Twitter

Die US-Börsenaufsicht SEC hat den Einstieg von Tech-Milliardär Elon Musk als Großinvestor bei Twitter unter die Lupe genommen. Die Behörde verlangte vom Tesla-Chef bereits am 4. April Auskunft über die Einhaltung von Vorschriften bei der Offenlegung seiner Beteiligung am Kurznachrichtendienst. Das geht aus einem Brief an Musk hervor, den die SEC am Freitag veröffentlichte.

Zudem ist der Starunternehmer mit einer weiteren Aktionärsklage wegen angeblicher Marktmanipulation und Wertpapierbetrugs konfrontiert. Er selbst hat sich bisher nicht zu den Anschuldigungen geäußert.

Die SEC weist Musk in dem Schreiben darauf hin, dass er sein Investment bei Twitter wohl nicht vorschriftsgemäß offengelegt habe. Musk hatte am 4. April mitgeteilt, mehr als neun Prozent an dem Unternehmen zu halten. In den USA sind Investoren verpflichtet, binnen zehn Tagen Beteiligungen von mehr als fünf Prozent zu melden. Das hat Musk offenbar versäumt. Aktionäre von Twitter haben ihn deshalb verklagt. Sie meinen, dass er durch die Missachtung der Regel seine Beteiligung günstig ausbauen konnte.

Musk liegt seit Jahren mit der SEC im Clinch. Die Behörde hatte ihn 2018 wegen irreführender Tweets verklagt. Unter anderem hatte Musk getwittert, Tesla von der Börse nehmen zu wollen und die Finanzierung dafür gesichert zu haben. Das entsprach laut SEC jedoch nicht der Wahrheit. Bei einem Vergleich stimmte der Tesla-Chef einer Geldstrafe zu. Er musste auch den Verwaltungsratsvorsitz zeitweise abgeben und seitdem bestimmte börsenrelevante Tweets anwaltlich prüfen lassen. Doch Musk verhöhnte die SEC danach und twitterte munter weiter.

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