UNIQA mit kräftigem Gewinnplus bis September

Ergebnisse 40 Prozent über Vorjahr - EGT 2021 wohl am oberen Ende der Guidance

UNIQA mit kräftigem Gewinnplus bis September

UNIQA mit kräftigem Gewinnplus bis September

Trotz hoher Unwetterschäden bis Sommer und der schwierigen Veranlagungsbedingungen hat der UNIQA-Versicherungskonzern den Gewinn bis September kräftig gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern (EGT) wuchs binnen Jahresfrist um 40 Prozent auf 298,7 Mio. Euro und das Konzernergebnis legte um 42 Prozent auf 235,8 Mio. Euro zu, beides über den Analystenerwartungen. Der kombinierte Kosten-Schaden-Satz wurde verbessert und der EGT-Ausblick für das Gesamtjahr am Donnerstag bestätigt.

Die Combined Ratio habe man heuer in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahreszeitraum trotz einer Unwetterschäden-Belastung in Österreich und Tschechien in Höhe von knapp 200 Mio. Euro brutto, etwa doppelt so viel wie bis Juni, von 95,9 auf 94,2 Prozent verbessert. Ziel sind 93 Prozent bis zum Jahr 2025.

Heuer habe man - seit es die UNIQA gibt - die bisher stärkste Unwetterbelastung verzeichnet, sagte Konzernchef Andreas Brandstetter zur APA. Von den knapp 200 Mio. würden nach Rückversicherung fast 90 Mio. Euro netto auf die UNIQA entfallen.

Die Ergebnisse in den ersten Monaten seien so gut gewesen, weil man leicht positive Covid-19-Effekte betreffend die Kfz-Frequenz und auch ansonsten eine bessere versicherungstechnische Profitabilität verzeichnet habe, so Brandstetter. Zudem habe sich bestätigt, dass der eine Milliarde Euro teure Zukauf der früheren AXA-CEE-Gesellschaften "ein Goldgriff" gewesen sei. Das EGT werde im Gesamtjahr 2021 wie schon früher avisiert bei 330 bis 350 Mio. Euro liegen, aus heutiger Sicht "doch am oberen Rand".

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