UniCredit-Aktie zu Verhandlungsbeginn weiterhin unter Druck

Die Aktie der italienischen Großbank UniCredit ist nach den massivem Vortagesverlusten der letzten Tage am Freitag erneut stark unter Druck geraten. Zu Verhandlungsbeginn am Freitag notierte das Papier einen Rückgang von 5,85 Prozent. Am Donnerstag war das Papier im Handelsverlauf mehrfach vom Handel an der Mailänder Börse ausgesetzt worden.

Am Mittwoch waren Details zu der am kommenden Montag startenden Kapitalerhöhung bekanntgeworden. Demnach können Investoren die neuen Aktien der Bank Austria-Mutter mit einem Abschlag von mehr als zwei Drittel zum Schlusskurs vom Dienstag kaufen. Die Aktie war daraufhin bereits am Mittwoch fast 15 Prozent eingebrochen.

Die UniCredit braucht das Geld, um eine kürzlich von der EU-Bankenaufsicht EBA ausgemachte Lücke von 8 Mrd. Euro Eigenkapital zu stopfen. Institutschef Federico Ghizzoni zeigte sich gegenüber der Zeitung "Il Sole 24 Ore" am Donnerstag optimistisch, dass seine Bank die angebotenen Aktien fast vollständig am Markt unterbringen können werde. Bankenaktien standen am Donnerstag in ganz Europa massiv unter Druck.

-APA, Red

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