Umsatz von Batteriehersteller Varta ging zurück

Drittes Quartal schwächer als erwartet

Umsatz von Batteriehersteller Varta ging zurück

Umsatz von Batteriehersteller Varta ging zurück

Der Batteriekonzern Varta des österreichischen Investors Michael Tojner hat im dritten Quartal einen Dämpfer bei den Erlösen zu spüren bekommen. Weil neue Kundenprojekte mit wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen verzögert anliefen, sackte der Gesamtumsatz in den ersten neun Monaten um 1,3 Prozent auf 622,3 Millionen Euro, wie der MDax-Konzern am Donnerstag in Ellwangen mitteilte.

Der Apple-Zulieferer Varta hatte bereits vergangene Woche die Umsatzprognose gesenkt und bekanntgegeben, dass das dritte Quartal schwächer als erwartet ausgefallen sei.

Die Lithium-Ionen-Zellen insbesondere für boomende kabellose Kopfhörer waren in den vergangenen Jahren bisher der Wachstumsbringer bei dem deutschen Konzern. Die Haushaltsbatterien konnten auch dieses Jahr in den ersten drei Quartalen zulegen.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs dank einer guten Margenentwicklung in den beiden Sparten konzernweit um 3,2 Prozent auf 182,5 Millionen Euro. Bei dem auf die Aktionäre entfallenden Nettogewinn sorgten höhere Abschreibungen und Zinsbelastungen für einen Rückgang von 3 Prozent auf 75,8 Millionen Euro.

Varta sieht sich auf Kurs. "Wir werden das sehr gute operative Ergebnis des vergangenen Jahres noch einmal steigern - und das, obwohl unsere Kunden derzeit von hohen Rohstoffpreisen, dem Fehlen wichtiger elektronischer Komponenten und Produktionsausfällen durch lokale Lockdowns betroffen sind", sagte Firmenchef Herbert Schein.

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