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Ukraine garantiert Durchleitung von russischem Gas

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Ukraines Vizepremierministerin Olha Stefanischyna
©APA/APA/AFP/MICHAL CIZEK
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Nachdem ukrainische Regierungsvertreter wiederholt erklärt hatten, dass man den Gas-Transitvertrag mit dem russischen Gazprom-Konzern nicht über 2024 hinaus verlängern werde, hat die ukrainische Vizepremierministerin Olha Stefanischyna Österreich nun im ORF-Interview versichert, dass die Ukraine weiterhin die Durchleitung von russischem Gas ermöglichen werden. "Wir sind ein verlässlicher Partner", sagte die Politikerin am Donnerstag im Ö1-"Frühjournal".

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Nachdem ukrainische Regierungsvertreter wiederholt erklärt hatten, dass man den Gas-Transitvertrag mit dem russischen Gazprom-Konzern nicht über 2024 hinaus verlängern werde, hat die ukrainische Vizepremierministerin Olha Stefanischyna Österreich nun im ORF-Interview versichert, dass die Ukraine weiterhin die Durchleitung von russischem Gas ermöglichen werden. "Wir sind ein verlässlicher Partner", sagte die Politikerin am Donnerstag im Ö1-"Frühjournal".

Sie garantiere, dass die Ukraine weiter russisches Gas nach Österreich durchlassen werde, auch wenn Kiew den Transitvertrag mit den russischen Angreifern nicht verlängern will. Zuletzt hatte der Chef des staatlichen ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz, Olexij Tschernyschow, noch erklärt, man habe nicht die Absicht, den Transitvertrag mit den Russen zu verlängern. Die OMV hatte daraufhin versichert, ihre österreichischen Kunden auch ohne russisches Gas jederzeit versorgen zu können. Allerdings habe die OMV bei Erdgas in Österreich nur einen Marktanteil von 30 Prozent und sei nur einer von vielen Marktteilnehmern in Österreich.

Österreich bekommt sein Gas zu rund zwei Dritteln aus Russland und über die Ukraine. Die OMV hat einen langfristigen Liefervertrag mit Russland bis 2040.

Dass die ukrainische Vize-Regierungschefin nun beruhigt, hängt wohl auch damit zusammen, dass sie Ukraine auf die Zustimmung der EU-Staaten zu Beitrittsgesprächen mit ihrem Land hofft.

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