Über mehrere Jahre hinweg dubiose Honorare für 'Marktbeobachtung' erhalten

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass die Finanz ein politisch überaus brisantes Verfahren führt. Im Zentrum steht dabei FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.

Ausgelöst wurden die Ermittlungen offensichtlich durch eine bereits vor längerer Zeit eingebrachte Anzeige. Offiziell gibt sich die Finanzbehörde verschlossen und beruft sich auf das Amts- und Abgabengeheimnis.

Strache soll nach § 33 Finanzstrafgesetz angezeigt worden sein, weil er über mehrere Jahre hinweg Honorare von einer "Bertrams KG" erhalten haben soll. Konkret soll in dem Papier von 2.000 Euro pro Monat plus Umsatzsteuer die Rede sein. Als Rechnungszweck sei "Marktbeobachtung Kroatien" angegeben worden.

Bei der Betrams KG handelt es sich um eine Ofenrohrfirma, deren früherer Chef der vermögende FPÖ-Hinterbänkler Gerhard Bauer war, der im März 2007 verstorben ist. Doppelte Brisanz erhält der Ermittlungsvorgang auch aus anderer Sicht, da für Klubobleute ein Nebenerwerbsverbot besteht. Für Heinz-Christian Strache gilt die Unschuldsvermutung.

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl bezeichnete den Bericht umgehend als "an den Haaren herbeigezogen". NEWS versuche verzweifelt "die Freiheitlichen auf jämmerliche Weise anzupatzen".

- Red/APA

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