UBM im Vorjahr mit zweithöchstem Gewinn der Firmenhistorie

Immobilienentwickler hebt Dividende leicht an

UBM im Vorjahr mit zweithöchstem Gewinn der Firmenhistorie

UBM im Vorjahr mit zweithöchstem Gewinn der Firmenhistorie

Der heimische Immobilienentwickler UBM Development hat im abgelaufenen Jahr mit 43,7 Mio. Euro den bisher zweithöchsten Nettogewinn seiner Firmengeschichte erzielt. Das Vorsteuerergebnis (EBT) von 60,1 Mio. lag leicht über den Analystenerwartungen, der Nettogewinn im Rahmen der Prognosen. 2020 waren 40,8 Mio. Nettogewinn und 62,3 Mio. Euro EBT erwirtschaftet worden. Die Gesamtleistung lag bei 471,0 (478,6) Mio. Euro.

Corona-Delle habe man keine verspürt, betonte das börsennotierte Unternehmen am Freitag wie schon im Herbst. Die Dividende soll von 2,20 auf 2,25 Euro je Aktie angehoben werden. Die andere Hälfte des Gewinns werde in die Stärkung des Eigenkapitals wandern, kündigte CEO Thomas G. Winkler an.

Ende 2021 verfügte die UBM über 550,6 Mio. Euro Eigenkapital, um 14 Prozent mehr als Ende 2020. Die Nettoverschuldung sank um 20,5 Prozent auf 381,0 Mio. Euro. Der Cash-Bestand wuchs um 71,2 Prozent auf 423,3 Mio. Euro. "Damit konnten wir bereits im Frühjahr 2022 eine Groß-Akquisition in Deutschland im Zollhafen Mainz stemmen", so Finanzvorstand Patric Thate. Den bisher zweithöchsten Nettogewinn habe man 2021 u.a. durch den Verkauf von Projekten erzielt, die man selbst nicht mehr umsetzen wollte.

Einen Ausblick für 2022 wagt UBM nicht, weil neben der Covid-Pandemie seit Februar der Krieg in der Ukraine "erhöhte Unsicherheiten" bringe. Durch den Krieg werde es zu "gravierenden, aber noch nicht klar abschätzbaren Auswirkungen auf Europa und die Weltwirtschaft" kommen, heißt es. Deshalb könne man an dieser Stelle nur auf die ausgesprochen krisensichere Bilanz-Position von UBM verweisen.

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