Telekom Austria will Klarheit zu Übernahmegerüchten

Die teilstaatliche börsenotierte Telekom Austria will nun offenbar Klarheit zu den jüngst kursierenden Übernahmegerüchten. Der Konzern wolle die US-Investmentbank Merrill Lynch beauftragen, berichtet das "WirtschaftsBlatt" (Montagausgabe), um sich ein Bild der Marktbewegungen zu verschaffen und eine mögliche feindliche Übernahme zu verhindern.

In den vergangenen Tagen war berichtet worden, dass ein unbekannter Investor bis zu 20 Prozent der Telekom-Aktien aufgekauft habe

Von Seiten der Telekom gibt es keine offizielle Stellungnahme zu dem Bericht. Kernaktionär ist der österreichische Staat via Staatsholding ÖIAG, die 28,42 Prozent hält, der Rest ist im Streubesitz.

Tatsächlich hat der US-Investmentfonds "Capital Research and Management Company" seinen Anteil seit dem 21. Juni 2011 in zwei Schritten von 15,13 Prozent auf unter 5 Prozent reduziert. Laut Medienberichten soll der Investor Ronny Pecik hinter den Aktienkäufen stehen, dieser dementiert jedoch.

Der Telekom-Marktführer in Österreich, über dessen Server hochsensible Daten laufen, befindet sich in einer heiklen Position. Insider verweisen darauf, dass das Unternehmen zunächst erkunden müsse, wer hinter den Marktbewegungen stecke, und danach seine Strategie ausrichten müsse.

- APA

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