Stronach steigt (wieder) bei Jetalliance ein

Magna-Gründer Stronach steigt als Investor (wieder) bei Jetalliance ein, berichtet das "WirtschaftsBlatt". Kommenden Montag werde in einer Jetalliance-Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung in einstelliger Millionenhöhe beschlossen. Stronach kauft sich ein, die bisherigen Investoren aus Kuwait bleiben an Bord.

Am Dienstag sei ins Firmenbuch des Handelsgerichts Wiener Neustadt die "Business Aviation Holding GmbH" mit Sitz in Oberwaltersdorf eingetragen worden. Geschäftszweck: Übernahme von Beteiligungen. Hauptgesellschafter der BAH sind Jetalliance-Kapitän Lichtner-Hoyer mit 36, 66 Prozent und Magna-Gründer Stronach mit 33, 33 Prozent. Für weitere 16, 66 Prozent ist der Anwalt Vitus Eckert als Gesellschafter eingetragen, 13, 33 Prozent hält der Stahlunternehmer Josef Unger.

Das Business-Bedarfsflugunternehmen Jetalliance hat 270 Mitarbeiter und 136 Mio. Euro Umsatz. "Ich freue mich ganz besonders, dass wir Frank Stronach persönlich als Investor gewinnen konnten, weil wir damit eine harmonische Investorenriege bleiben und in schwierigen Zeiten das Kapital gemeinsam wieder auffrischen", zitiert das Blatt den Jetalliance-Vorstandschef Lukas Lichtner-Hoyer. "Ich war ja von 1996 bis 2000 Geschäftsführer bei der Magna Air, ich kenne ihn aber schon länger."

Die Magna Air, eine Tochter von Magna International, ist später vom Management übernommen worden und wurde Ende Dezember 2000 in die Jetalliance hineinverschmolzen.

Im Zuge der Kapitalaufstockung soll die neue Beteiligungsgesellschaft Anteile der Jetalliance übernehmen, die derzeit zu 70 Prozent der ULL Holding GmbH um Lichtner-Hoyer, Josef Unger und Norbert Winkler gehört. Den Rest hält die kuwaitische Fouad Alghanim Sons General Trading Contracting Co. Die Kuwaitis sollen den bisherigen Informationen zufolge auch weiterhin an Bord bleiben.

- APA

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