Streikvorbereitungen bei der AUA

Die gegen eine Null-Lohnrunde ankämpfenden Boden-Mitarbeiter der AUA ("Austrian") sind streikbereit. Zur formalen Ermächtigung für Streik gibt es jetzt eine Urabstimmung bis Anfang Jänner. Eine entsprechende Resolution wurde in einer Betriebsversammlung der technisch-kaufmännischen Mitarbeiter am Montag in Schwechat angenommen. Im Jänner könnte dann tatsächlich Arbeitsniederlegungen erfolgen.

Die Gewerkschaft fordert von der AUA eine Inflationsabgeltung für alle Boden-Mitarbeiter von etwa zwei Prozent. Das würde laut AUA-Rechnung rund zweieinhalb Millionen Euro kosten. Die bisherigen Vorschläge der AUA-Führung auf Inflationsabgeltung für Wenig-Verdiener unter den Technikern und kaufmännischen Angestellten belaufen sich nach AUA-Angaben auf mehr als 1 Million Euro. Der traditionellen "November-Runde" des Bodenpersonals folgt jeweils im Frühjahr die Tarifrunde für das - besser verdienende - fliegende Personal. Das Bord-Personal hat einen Teuerungsausgleich allerdings im Kollektivvertrag stehen.

Gegen die Absprachen vom Frühjahr mit Belegschaft, Betriebsrat und Gewerkschaften solle nun aus einem sozialpartnerschaftlich vereinbarten Sanierungsbeitrag von 5 Prozent nur wenige Monate später gegen die Absprachen offenbar ein Beitrag von 7 Prozent werden, argumentiert die Belegschaft. Der Vorstand wies das unter Hinweis auf die Biennalsprünge auch am Montag zurück.

Der scheidende Lufthansa-Chef Mayrhuber sagte, er habe kein Verständnis für die Forderung der 2.600 AUA-Bodenmitarbeiter nach einer Inflationsabgeltung. "Die müssen erst einmal Geld verdienen. Die Lufthansa hatte in den letzten beiden Jahren eine Nulllohnrunde, obwohl die Airline positiv war", so der Manager.

- APA

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