Strasser soll Selbstanzeige erstattet haben

Ernst Strasser soll kurz nach seinem Rücktritt als ÖVP-EU-Abgeordneter im Zuge der Lobbyisten-Affäre im März Selbstanzeige bei der österreichischen Finanzbehörde erstattet haben. Das berichtete der "Standard" Donnerstagabend vorab. Betroffen davon sollen mehrere Gesellschaften und Personen sein.

Ernst Strasser soll kurz nach seinem Rücktritt als ÖVP-EU-Abgeordneter im Zuge der Lobbyisten-Affäre im März Selbstanzeige bei der österreichischen Finanzbehörde erstattet haben. Das berichtete der "Standard" Donnerstagabend vorab. Betroffen davon sollen mehrere Gesellschaften und Personen sein.

Auslöser für die Anzeige sind laut Informationen der Zeitung Firmenkonstruktionen, die rund um den ehemaligen Innenminister in den vergangenen Jahren errichtet wurden und bei denen möglicherweise noch steuerrechtliche Fragen auftauchen könnten. Strassers Steuerberater betont, es gebe keine Probleme mit der Finanz.

Strassers aktueller Steuerberater Michael Kotschnigg wollte die Existenz von Selbstanzeigen weder bestätigen noch dementieren, er berief sich auf seine Verschwiegenheitspflicht. "Strasser steht nicht im Verdacht, Geld genommen und Geld nicht versteuert zu haben. Er hat kein Problem mit der Finanz, und auch die Finanz nicht mit ihm", so Kotschnigg.

- APA

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