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Sozialpartner kamen sich bei Handels-KV nicht näher

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Arbeitgeber wollen "kreative" Lösungen für KV-Abschluss
©APA/APA/HELMUT FOHRINGER/HELMUT FOHRINGER
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Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 430.000 Handelsangestellten haben am Dienstag in der ersten Verhandlungsrunde keine Annäherung gebracht. Die Gewerkschaft rief nach dem Ende der Gespräche zu Betriebsversammlungen vom 2. bis zum 8. November auf. Die Gewerkschaft warf nach der Verhandlung den Arbeitgebern eine "völlig unverständliche" Haltung vor, die Arbeitgeber sprachen von "Realitätsferne" der Arbeitnehmer. Am 9. November soll aber weiterverhandelt worden.

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Am Dienstagvormittag (11.00 Uhr) starten die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 430.000 Angestellten im Einzel-, Groß- und Kfz-Handel in der Wirtschaftskammer Österreich in Wien. Die Gewerkschaft fordert ein Gehaltsplus über der Inflationsrate der vergangenen zwölf Monate. Von Oktober 2022 bis September 2023 lag die Inflation bei 9,2 Prozent. Die Arbeitgeber erwarten aufgrund der realen Umsatzrückgänge im Handel "herausfordernde" KV-Verhandlungen.

Im Vorjahr lag die als Verhandlungsbasis für den Handels-Kollektivvertrag herangezogene rollierende Inflation bei 6,9 Prozent. Nach fünf Verhandlungsrunden und einer Streikdrohung einigten sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter auf ein Gehaltsplus von 7 Prozent und mindestens 145 Euro ab 1. Jänner 2023. Damit belief sich die durchschnittliche Erhöhung der KV-Gehälter laut Gewerkschaft auf 7,3 Prozent. Bei den Mindestgehältern betrug die Erhöhung bis zu 8,7 Prozent. Das Vollzeit-Einstiegsgehalt für Handelsangestellte liegt seitdem bei monatlich 1.945 Euro brutto (1.535 Euro netto).

Knapp zwei Drittel der Angestellten im Handel in Österreich sind Frauen, im Einzelhandel liegt der Frauenanteil noch etwas höher. Knapp 60 Prozent der Frauen im Handel arbeitet Teilzeit, bei Männern liegt die Teilzeitquote nur bei rund 13 Prozent.

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