Sommerbeginn stimmt Kosmetikhersteller Beiersdorf positiv

Geschäft mit Kosmetik läuft - Vorstand hebt Umsatzprognose leicht an

Sommerbeginn stimmt Kosmetikhersteller Beiersdorf positiv

Sommerbeginn stimmt Kosmetikhersteller Beiersdorf positiv

Der deutsche Kosmetikhersteller Beiersdorf profitiert von der steigenden Nachfrage nach Sonnencremes und hebt seine Umsatzprognose einen Tick an. Im zweiten Quartal habe der Konzern eine sehr gute Leistung der Kernmarke Nivea gesehen, wobei die Hautpflege besser abgeschnitten habe als die Körperpflege, sagte Konzernchef Vincent Warnery vor Investoren. Angeführt werde der Trend von Produkten für den Sonnenschutz und die Gesichtspflege.

Der Vorstand bekräftigte die Prognose, wonach der Umsatz heuer organisch im mittleren einstelligen Bereich wachsen soll. Dabei fügte Warnery hinzu, das Wachstum werde am "oberen Ende" der Prognose liegen. Die operative Rendite (Ebit-Marge) werden wie bereits angekündigt auf dem Niveau des Vorjahres von 13 Prozent liegen.

Bei Anlegern kam gut an, dass Beiersdorf trotz des trüben Konjunkturumfelds Optimismus für die nächsten Jahre verbreitete und Fantasie für weitere Übernahmen weckte. Die Beiersdorf-Aktie, die demnächst in den DAX zurückkehrt, legte um fast acht Prozent zu. Damit steuerten die Papiere auf den größten Tagesgewinn seit fast 19 Jahren zu. Grund waren Aussagen zur Kosmetiksparte mit den Marken Nivea und Eurecin, die schneller als der Markt wachsen soll. Um das Wachstum anzukurbeln, will Beiersdorf durch Zukäufe "weiße Flecken" in seinem Angebot füllen. Die Ebit-Marge der Consumer-Sparte soll ab 2023 um mindestens einen halben Prozentpunkt im Jahr klettern. 2021 war sie bei 12,1 Prozent gelegen. "Wir waren noch nie so mutig bei Preiserhöhungen", sagte Warnery.

Für das Geschäft rund um die Tochter Tesa wiederholte Beiersdorf die unlängst konkretisierte Aussage, wonach ein Umsatzwachstum im "unteren bis mittleren einstelligen Bereich" erwartet wird - zuvor war nur von einem "mittleren einstelligen Bereich" die Rede gewesen. Grund dafür sind der Coronalockdown in Teilen Chinas und die Lieferkettenprobleme in der Auto-Industrie, die ein wichtiger Abnehmer der Klebstoffe ist. Die Sparte, die unter anderem mit den Produkten des Wettbewerbers Henkel konkurriert, stehe vor einem "herausfordernden" zweiten Quartal, hatte der Konzern bei der Präsentation der Quartalszahlen Ende April erklärt.

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