Slowenische Mercator zieht sich von der Börse zurück

Kroatische Eigentümerin Fortenova bekommt neuen Großaktionär

Slowenische Mercator zieht sich von der Börse zurück

Slowenische Mercator zieht sich von der Börse zurück

Die größte slowenische Handelskette Mercator zieht sich nach 26 Jahren von der Börse zurück. Die kroatische Fortenova-Gruppe, seit kurzem Alleineigentümerin des slowenischen Einzelhändlers, hat das Delisting bei einer Hauptversammlung am Dienstag beschlossen, teilte das Unternehmen mit. Mercator ist seit 1996 an der Laibacher Börse notiert.

Mercator steht seit April 2021 im Besitz der Fortenova-Gruppe, Nachfolgerin des zusammengebrochenen Agrokor-Konzerns. Die slowenische Handelskette, die 2014 von Agrokor übernommen worden war, wurde im Vorjahr als einer der letzten großen Vermögenswerte des einstigen Nahrungsmittel- und Handelsriesen an die neue Dachgesellschaft übertragen. Ende 2021 beschloss die Fortenova, die zu dieser Zeit rund 90 Prozent der Mercator-Anteile hielt, die restlichen Aktien in einem Squeeze-out-Prozess zu übernehmen. Das Verfahren, das 22,4 Mio. Euro kostete, wurde heuer Anfang April abgeschlossen.

Bei der Fortenova selbst soll laut Medienberichten ein neuer Eigentümer einsteigen. Die russische Sberbank, mit 44 Prozent der größte Aktionär der kroatischen Gruppe, vereinbarte vergangene Woche den Verkauf ihres Anteils an den ungarischen Immobilienfonds Indotek, der einem der reichsten Ungarn Daniel Jellinek gehört. Die Einzelheiten des Deals, für den es noch Genehmigungen von Aufsichtsbehörden auf mehreren Märkten braucht, wurden nicht bekanntgegeben, berichteten kroatische Medien.

Bereits im Vorjahr kündigte die Sberbank an, sich binnen zwei Jahren aus Fortenova zurückziehen zu wollen.

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