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Signa-Anwalt: Experten-Einschätzung ist "tatsachenwidrig"

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Signa-Sanierer Geiwitz hat nun alle Hände voll zu tun
©APA/APA (AFP) Archivbild/THOMAS KIENZLE
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René Benkos Signa-Gruppe hat die Aussagen des deutschen Handelsexperten Gerrit Heinemann im Ö1-"Mittagsjournal" zur Zukunft des Unternehmens als "tatsachenwidrige Behauptung" zurückgewiesen, die "massiv kreditschädigend" sei. An Heinemanns Behauptungen bestehe kein öffentliches Interesse, zumal dieser über keinerlei unmittelbare Informationen zu Signa verfüge und kein Kontakt zu ihm bestehe, ließ Signa der APA über ihren Anwalt Peter Zöchbauer mitteilen.

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René Benkos Signa-Gruppe hat die Aussagen des deutschen Handelsexperten Gerrit Heinemann im Ö1-"Mittagsjournal" zur Zukunft des Unternehmens als "tatsachenwidrige Behauptung" zurückgewiesen, die "massiv kreditschädigend" sei. An Heinemanns Behauptungen bestehe kein öffentliches Interesse, zumal dieser über keinerlei unmittelbare Informationen zu Signa verfüge und kein Kontakt zu ihm bestehe, ließ Signa der APA über ihren Anwalt Peter Zöchbauer mitteilen.

Der Signa-Konzern mit einer Bilanzsumme von zuletzt 27 Mrd. Euro bleibt weiterhin undurchsichtig. Wiederholte Anfragen der APA um Stellungnahmen zu den Vorgängen an der Spitze der Firmengruppe blieben unbeantwortet. Immobilieninvestor René Benko hatte diese Woche den Vorsitz im Beirat der Signa Holding an den deutschen Sanierungsexperten Arndt Geiwitz abgegeben.

Das Geiwitz-Team und zwei Anwaltskanzleien schauen sich in den nächsten Wochen laut Medienberichten die wichtigsten Immobilienbereiche der Signa an, deren Gesamtvermögen auf 20 Mrd. Euro geschätzt wird. Sie prüfen weitere Geschäftsaussichten für Gebäude - also wo etwas verdient werden kann und wo es Kaufinteressenten gibt. Gespräche würden in Europa und im arabischen Raum mit potenziellen Geldgebern geführt.

Die Zeitung "Presse" (Donnerstag) wirft die Frage auf, ob Benko trotz seit Jahren fehlender tatsächlicher operativer Funktion in seinem Lebenswerk nicht doch womöglich "faktischer Geschäftsführer" war, den im Fall des Falles Haftungsfragen treffen können. Für Beobachter steht jedenfalls außer Zweifel, dass Benko bis zur Übergabe an Geiwitz das Sagen hatte. Über seine Familienstiftung hält Benko indirekt die Mehrheit der Signa-Anteile.

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