Siemens Energy rechnet mit jahrelanger Sanierung bei Gamesa

Noch keine Anzeichen für eine Besserung

Siemens Energy rechnet mit jahrelanger Sanierung bei Gamesa

Siemens Energy rechnet mit jahrelanger Sanierung bei Gamesa

Siemens Energy-Chef Christian Bruch stellt sich auf eine jahrelange Sanierung der angeschlagenen spanischen Windkraft-Tochter Siemens Gamesa ein. Es werde mehrere Jahre dauern, bis alle Probleme gelöst seien, sagte Bruch. Derzeit gebe es keine Anzeichen für eine Besserung bei dem spanischen Unternehmen. Die wichtigsten Gründe für die Probleme bei dem Windkraftanlagen-Bauer seien identifiziert.

"Eine Integration erlaubt uns, auf eine gemeinsame Infrastruktur zuzugreifen", sagte Bruch. Bei einer vollständigen Integration von Siemens Gamesa ergäben sich jährliche Synergien von rund 300 Millionen Euro vor allem bei Einkauf und Logistik.

Siemens Energy will die 33 Prozent an Siemens Gamesa, die der Konzern noch nicht hält, für gut 4 Milliarden Euro kaufen und den Windanlagenbauer von der Börse nehmen. Von diesem Schritt erhofft sich Siemens Energy eine leichtere Sanierung des spanischen Unternehmens. Es sei keine Frage der Eigentümerstruktur, ob Managementprobleme gelöst werden könnten oder nicht. Aber es sei leichter, eigene Leute oder sonstige Unterstützung zu schicken, wenn man Eigentümer sei, sagte Bruch.

An der Börse legten die Siemens-Gamesa-Aktien um 6,5 Prozent auf 17,82 Euro zu. Damit notieren sie aber unter den 18,05 Euro, die Siemens Energy bietet. Die Analysten der Credit Suisse bezeichneten den Preis als enttäuschend. Er sei zwar höher als der Sechsmonats-Durchschnitt und liege um gut 17 Prozent über dem Schlusskurs vom 17. Mai, vor dem Bekanntwerden der Übernahmepläne, hieß es.

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