Semperit erzielte nach neun Monaten deutlich mehr Umsatz

Semperits EBITDA von 118,5 Mio. auf 324,3 Mio. Euro nahezu verdreifacht

Semperit erzielte nach neun Monaten deutlich mehr Umsatz

Semperit erzielte nach neun Monaten deutlich mehr Umsatz

Der Gummi- und Kautschukkonzern Semperit hat nach neun Monaten deutlich mehr Umsatz erzielt und die operativen Ergebnisse klar gesteigert. Eine Erholung im Sektor Industrie habe gestützt, im Geschäft mit Schutzhandschuhen seien die Preise hingegen bereits wieder rückläufig, hieß es vom Konzern. Der Umsatz stieg um 40,9 Prozent auf 926,1 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verdreifachte sich nahezu von 118,5 Mio. auf 324,3 Mio. Euro.

Trotz weltweiter Lieferkettenprobleme laufe das Geschäft im Bereich Industrie gut. Der Umsatz in der Sparte stieg um 11 Prozent auf 409,4 Mio. Euro - angetrieben worden sei das Wachstum vor allem von höheren Absatzmengen in den Bereichen Semperflex (Umsatz plus 18,7 Prozent) und Semperseal (Umsatz plus 27,9 Prozent). Diese konnten Umsatzrückgänge um Bereich Sempertrans (minus 12,4 Prozent) ausgleichen, so das Unternehmen.

Im Medizinbereich stieg der Umsatz zwar um deutliche 79,3 Prozent auf 516,7 Mio. Euro an, das Geschäft mit Schutzhandschuhen verlangsame sich jedoch bereits. "Hingegen haben die pandemiebedingten Sondereffekte bei den Handschuhpreisen im Medizingeschäft das Plateau eindeutig überschritten und wir sind seit dem zweiten Quartal zusehends mit sinkenden Durchschnittspreisen konfrontiert," sagte Semperit-COO Kristian Brok, laut Aussendung von Mittwoch.

Trotz der gestiegenen Rohstoffpreise habe das Umsatzwachstum auch operativ für Zugewinne gesorgt. Das EBITDA wurde fast verdreifacht, das Betriebsergebnis (EBIT) legte von 159,5 Mio. auf 290,0 Mio. Euro zu. Die EBITDA-Marge verdoppelte sich nahezu gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres zudem von 18 auf 35 Prozent.

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