Schwere Explosionen erschütterten Tripolis

Die internationale Allianz zur Durchsetzung der UNO-Resolution gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi hat in der Früh ihre Angriffe auf die libysche Hauptstadt offensichtlich fortgesetzt. Wie der US-Sender CNN berichtete, waren mehrere sehr schwere Explosionen zu hören. Unklar war, wo genau sich die Explosionen ereigneten.

Internationale Truppen hatten in den vergangenen Nächten immer wieder Ziele in Tripolis mit Marschflugkörpern angegriffen. Allerdings fanden die Attacken hauptsächlich in der ersten Nachthälfte statt.

Der durch den internationalen Militäreinsatz unter Druck stehende libysche Staatschef Gaddafi prüft nach Angaben der US-Regierung angeblich bereits Möglichkeiten für eine Zukunft außer Landes. "Wir haben von Leuten aus seinem Umfeld gehört, die mit Menschen, die sie überall auf der Welt kennen, Kontakt aufnehmen", sagte US-Außenministerin Hillary Clinton am Dienstag dem US-Sender ABC. Dabei würden dann Fragen gestellt wie "Was machen wir? Wie kommen wir aus der Sache raus? Was passiert als nächstes?"

Gegenüber der Bevölkerung zeigte sich Gaddafi trotz der Luftangriffe auf sein Land ungebrochen. "Wir werden nicht aufgeben", sagte er in einer im Fernsehen übertragenen kurzen Ansprache. "Wir werden letztendlich siegen", gab er sich überzeugt. Libyen habe die beste Luftabwehr. Er fürchte den Sturm nicht und bleibe dort. Den an der Militäraktion beteiligten Staaten, die er als Faschisten bezeichnete, warf Gaddafi vor, mit den Angriffen die UN-Charta verletzt zu haben.

- APA

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