Schweizer Regierung senkt Wachstumsprognose

Inflationsprognose von 1,1 auf 1,9 Prozent erhöht

Schweizer Regierung senkt Wachstumsprognose

Schweizer Regierung senkt Wachstumsprognose

Die Schweizer Regierung rechnet wegen des Kriegs in der Ukraine und der anziehenden Teuerung mit einer langsameren Konjunkturerholung und hat ihre Wachstumsprognose für heuer gesenkt. Die beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) angesiedelten Ökonomen des Bundes erwarten 2022 nun einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,8 Prozent, wie aus ihrer Prognose hervorgeht. Im Dezember hatten sie noch plus 3,0 Prozent veranschlagt.

"Die gestiegene Teuerung und der Ukraine-Konflikt bremsen die Erholung", erklärten die Seco-Experten. "Vom Krieg in der Ukraine gehen große Risiken für die globale Konjunktur aus." Die direkten Auswirkungen des Konflikts auf die Schweiz dürften zwar begrenzt sein, da die wirtschaftliche Verflechtung mit Russland und der Ukraine verhältnismäßig gering seien. Doch es sei von deutlichen indirekten Effekten auszugehen: Der Teuerungsdruck nehme zu, weil die Preise für Energieträger, verschiedene Grundnahrungsmittel und Industriemetalle stark stiegen. Die Seco-Ökonomen gehen nun von 1,9 Prozent Inflation im laufenden Jahr aus, nachdem bisher 1,1 Prozent prognostiziert wurden. Das dürfte den privaten Konsum dämpfen. Zudem laste die erhöhte Unsicherheit auf dem Investitionsklima, und die globalen Lieferkettenprobleme verstärkten sich wieder.

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