Schuldenkrise treibt Goldpreis auf Rekordhoch

Angesichts der Kurseinbrüche an den Börsen weltweit steigt der Goldwert immer weiter an. An der Börse von Hongkong überschritt der Preis für eine Feinunze des Edelmetalls am Donnerstag erstmals die Marke von 1.800 Dollar und erreichte damit einen Rekordwert. Am Vormittag (Ortszeit) lag der Preis sogar bei 1.814,50 Dollar.

Gold befindet sich seit Monaten auf einem Höhenflug, erst Ende April hatte es erstmals die Marke von 1.500 Dollar je Feinunze übersprungen. Gold gilt als krisenfeste Anlage, da das Edelmetall von einer Geldentwertung nicht betroffen ist. Gleichzeitig ist es allerdings Kursschwankungen unterworfen und wirft keine Zinsen ab.

Die asiatischen Börsen öffneten am Donnerstag im Minus, nachdem am Mittwoch die Kurse in Europa und an der Wall Street eingesackt waren. Zu Handelsbeginn sanken die Kurse in Tokio um fast zwei Prozent, in Sydney um 1,6 Prozent und in Seoul um vier Prozent. Die Börse in Hongkong öffnete mit einem Minus von 2,52 Prozent, die in Shanghai mit einem Minus von 1,58 Prozent. Anleger sind unter anderem wegen der Schuldenkrise in den USA und in Europa verunsichert, angeheizt wurden die Turbulenzen auf den Finanzmärkten am Mittwoch durch neue Sorgen vor einer Ausweitung der Euro-Schuldenkrise auf Frankreich.

- APA

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