Schneider Electric will britische Aveva ganz schlucken

Schneider Electric will britische Aveva ganz schlucken

Schneider Electric will britische Aveva ganz schlucken

Der französische Industriekonzern Schneider Electric schluckt die britische Softwareschmiede Aveva ganz. Der Elektrotechnik- und Automatisierungsspezialist, der sich 2017 schon mit 59 Prozent an Aveva beteiligt hatte, bietet rund 3,9 Milliarden Pfund (etwa 4,5 Mrd. Euro) für die restlichen Anteile, wie Schneider am Mittwoch mitteilte.

Mit 31 Pfund je Aktie wollen die Franzosen rund 41 Prozent mehr zahlen als die Aveva-Papiere vor vier Wochen wert waren, an dem Tag, an dem sie die Übernahmepläne erstmals eingeräumt hatten. 2017 hatten sie für ihren Mehrheitsanteil drei Milliarden Pfund gezahlt. Auch nach der Komplettübernahme solle Aveva seine "besondere Kultur als Softwareunternehmen behalten", erklärte Schneider Electric.

Mit der Software von Aveva können etwa Bohrinseln, Schiffe und Chemieanlagen geplant und gesteuert werden. Die Programme sollen auch weiterhin nicht nur mit Schneider-Produkten laufen, sondern auch mit Anlagen und Komponenten anderer Hersteller, wie der Mehrheitsaktionär betonte. Automatisierungstechnik-Anbieter wie Schneider oder Siemens setzen zunehmend auf offene Schnittstellen, weil sie damit bessere Chancen sehen, Software zu verkaufen. Schneider betonte, Aveva werde als eigenständiges Unternehmen geführt, die Mitarbeiter sollen nicht in die eigenen Teams integriert werden. Man wolle den Briten aber beim Umbau ihres Geschäfts auf ein Software-Abonnementmodell ("Software-as-a-Service") helfen, bei dem die Programme einfach aus der Cloud heruntergeladen werden.

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