SAP treibt Ausstieg aus Russland-Geschäft voran

Software-Riese seit über 30 Jahren in dem Land aktiv

SAP treibt Ausstieg aus Russland-Geschäft voran

SAP treibt Ausstieg aus Russland-Geschäft voran

Der deutsche Software-Riese SAP kündigt wegen des Ukraine-Kriegs weitere Schritte zum Rückzug aus seinem Geschäft in Russland an. SAP habe nun auch die Absicht, Unterstützung und Wartung für die Software im Lizenzgeschäft in Russland einzustellen, sagte Finanzchef Luka Mucic am Dienstag. SAP prüfe aktuell Optionen, wie sich diese Entscheidung genau umsetzen lasse.

Denn der Konzern müsse seinen rechtlichen Verpflichtungen gegenüber Kunden nachkommen, die nicht unter die internationalen Sanktionen fallen, die nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine verhängt worden waren. Auch sollen Cloud-Abos für russische Firmen nicht verlängert werden.

Anfang März hatte der seit über 30 Jahren in Russland aktive Konzern schon erklärt, sich den Sanktionen anzuschließen und das Neugeschäft in Russland wie auch Belarus einzustellen. Das beinhaltete aber nicht Dienstleistungen gegenüber Bestandskunden wie Wartungen oder Cloud-Dienste, die zunächst weiter angeboten wurden. Später beschloss der DAX-Konzern, sich aus dem Cloud-Geschäft in Russland zurückzuziehen. Die Daten in den Rechenzentren gehören indes den Kunden. SAP stellte deshalb russische Unternehmen, die nicht unter die Sanktionen fallen, vor die Wahl, Daten löschen zu lassen, in Eigenregie zu übernehmen oder in ein Rechenzentrum außerhalb Russlands zu überführen. Russischen Firmen, die sich für die letzte Option entschieden, solle der Vertrag nach Ablauf der aktuellen Abonnementlaufzeit nicht verlängert werden, kündigte Mucic nun an.

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