Samsung reduziert das Produktionsziel

Schon im 1. Quartal war Smartphone-Markt in Europa um zehn Prozent geschrumpft

Samsung reduziert das Produktionsziel

Samsung reduziert das Produktionsziel

Wegen der aktuell unsicheren wirtschaftlichen Lage in der Welt stellt sich laut einem Pressebericht auch der südkoreanische Hersteller Samsung Electronics auf eine geringere Smartphone-Nachfrage als ursprünglich erwartet ein. Der Konzern habe seinen Zulieferern mitgeteilt, sein Produktionsziel für das laufende Jahr um zehn Prozent zu drosseln, berichtete die südkoreanische Zeitung "Maeil Business Newspaper" am Freitag.

Das Blatt berief sich auf Aussagen eines nicht näher genannten Managers eines Samsung-Zulieferers. Demnach rechnet der weltweite Marktführer bei Smartphones statt der ursprünglich geplanten 310 Millionen Geräte nur noch mit einer Produktion von 280 Millionen im Jahr 2022.

Der Ukraine-Krieg und die dadurch nochmals beschleunigte Inflation hatten zuletzt die Nachfrage nach Smartphones deutlich gedämpft. Auch der US-Konkurrent Apple soll inzwischen das Produktionsziel für sein iPhone heruntergeschraubt haben und will heuer nur noch rund 220 Millionen Geräte fertigen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Vortag unter Berufung auf Insider berichtet hatte.

Laut Berechnungen der Marktforschungsfirma Canalys war bereits im ersten Quartal der Smartphone-Markt etwa in Europa im Jahresvergleich um zehn Prozent geschrumpft. Samsung hatte zudem bereits im April gewarnt, dass die Nachfrage im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal wohl sinken werde.

Russische Wirtschaft schrumpfte im Frühjahr um 4,0 Prozent

Russische Wirtschaft schrumpfte im Frühjahr um 4,0 Prozent

Nach der Ukraine-Invasion und Sanktionen des Westens hat die Wirtschaft …

US-Verbraucherstimmung stieg im August deutlich

US-Verbraucherstimmung stieg im August deutlich

Barometer legte von 51,5 Punkten auf 55,1 Zähler zu

Anstieg der US-Einfuhrpreise schwächt sich merklich ab

Anstieg der US-Einfuhrpreise schwächt sich merklich ab

Einfuhrpreise im Juli um 8,8 Prozent gestiegen

Bayer muss BASF keinen Schadenersatz zahlen

Bayer muss BASF keinen Schadenersatz zahlen

Schiedsgericht: Vertragliche Verpflichtungen wurden nicht verletzt