Salzgitter: "Sehr anspruchsvolles 2. Halbjahr" am Stahlmarkt

Starke Nachfrage verschaffte Salzgitter AG üppige Erträge

Salzgitter: "Sehr anspruchsvolles 2. Halbjahr" am Stahlmarkt

Salzgitter: "Sehr anspruchsvolles 2. Halbjahr" am Stahlmarkt

Die gestiegenen Preise für Stahl haben Deutschlands zweitgrößten Hersteller Salzgitter zuletzt hohe Gewinne eingebracht - der weitere Jahresverlauf könnte nach Einschätzung der Führung aber unsicherer werden. "Zurzeit fallen die Märkte wieder, anders als bei Rohstoffen", sagte Vorstandschef Gunnar Groebler bei der Hauptversammlung am Donnerstag. "Wir bereiten uns darauf vor, dass wir ein sehr anspruchsvolles zweites Halbjahr 2022 sehen werden."

Die dynamische Entwicklung der Rohmaterial- und Energiekosten habe man durch Sicherungsgeschäfte teilweise abmildern können. Kohle- und Erzlieferungen für Salzgitter seien infolge des Ukraine-Kriegs kaum berührt. "Natürlich gibt es aber indirekte Effekte wie die Strom- und Gaspreise oder unsichere Absatzmärkte", sagte Groebler. "Diese Effekte sind spürbar, aber wir können uns als Unternehmen darauf einrichten."

Der Manager betonte, Salzgitter wolle sich als zweitgrößter deutscher Stahlhersteller daran beteiligen, eine größere Unabhängigkeit von russischen Rohstoffen zu erreichen. "Ein Weg dazu sind LNG-Terminals. Wir produzieren bereits die Rohre, durch die das Gas fließen wird", sagte Groebler zur Anbindung der Aufnahmestelle für Flüssiggas in Wilhelmshaven. Die eigene Energieversorgung werde hoffentlich nicht gefährdet.

Insgesamt geht der Konzern 2022 von weiteren Umsatz- und Ergebniszuwächsen aus. Die Erlöse könnten sich bei 11 Milliarden Euro einpendeln, schätzt das Management. Die Aktionäre sollen 75 Cent pro Anteilsschein bekommen - dies wäre die höchste Ausschüttung seit 2008.

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