RWE übertrifft eigene Prognose

RWE übertrifft eigene Prognose

RWE übertrifft eigene Prognose

Der in Kärnten an der Kelag maßgeblich beteiligte deutsche Energieriese RWE hat im vergangenen Jahr besser abgeschnitten als erwartet. Vor allem die zum Kerngeschäft zählenden Geschäfte mit Wasser, Biomasse und Gas sowie der Energiehandel hätten sich zum Jahresende besser entwickelt als angenommen, teilte der Konzern mit.

Auf Basis vorläufiger Zahlen beläuft sich das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) demnach auf 6,31 Milliarden Euro. Das Management war in seiner Prognose von maximal 5,5 Milliarden Euro ausgegangen. Allein so viel ist vergangenes Jahr nun sogar auf das Kerngeschäft insgesamt entfallen, zu dem die Essener außerdem die Bereiche Windkraft an Land und auf See und Solar zählen.

Das bereinigte Nettoergebnis liegt laut der Mitteilung bei rund 3,2 Milliarden Euro. Erwartet worden waren maximal 2,6 Milliarden Euro. Die Aktie des DAX-Konzerns legte als Reaktion zeitweise zweieinhalb Prozent zu, gab die Gewinne aber größtenteils wieder ab. Das Dividendenziel für das Geschäftsjahr 2022 bleibe unverändert bei 0,90 Euro je Aktie, hieß es. Die endgültigen Zahlen will RWE am 21. März vorlegen.

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