RWE will niederländisches Gaskraftwerk von Vattenfall kaufen

Gaskraftwerk soll anteilig mit bis zu 30 % Wasserstoff betrieben werden

RWE will niederländisches Gaskraftwerk von Vattenfall kaufen

RWE will niederländisches Gaskraftwerk von Vattenfall kaufen

Der deutsche Energiekonzern RWE will ein Gaskraftwerk von Vattenfall in den Niederlanden übernehmen und damit sein Wasserstoffgeschäft ausbauen. RWE teilte am Donnerstag mit, das Gaskraftwerk "Magnum" zu einem Preis entsprechend dem Unternehmenswert von 500 Mio. Euro zu erwerben. Die seit 2013 betriebene Anlage habe eine Kapazität von 1,4 Gigawatt. Sie lasse sich technisch so umrüsten, dass sie anteilig mit bis zu 30 Prozent Wasserstoff betrieben werden könne.

Darüber hinaus bestehe die Möglichkeit, das Gaskraftwerk bis zum Ende des Jahrzehnts vollständig auf Wasserstoff umzustellen. Dem Deal müsse unter anderem noch der Betriebsrat von Vattenfall zustimmen. Mit Wasserstoff kann Strom deutlich klimafreundlicher als mit Gas oder Kohle erzeugt werden. Wasserstoff spielt daher eine Schlüsselrolle bei der Energiewende. RWE verfolgt eine ganze Reihe von Projekten, auch in den Niederlanden. Magnum befinde sich in unmittelbarer Nähe zum RWE-Kraftwerk in Eemshaven, erklärte der Versorger. Die 1.560-Megawatt-Anlage werde mit Steinkohle und Biomasse betrieben. "Durch die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur vor Ort erwartet RWE umfassende Vorteile." Die Transaktion solle bis Ende September dieses Jahres abgeschlossen werden.

US-Inflation auf dem Rückmarsch

US-Inflation auf dem Rückmarsch

Im Juli Inflationsrückgang auf 8,5 Prozent, nach 9,1 Prozent im Juni

Softbank macht Buchgewinn von 34 Mrd. US-Dollar mit Alibaba

Softbank macht Buchgewinn von 34 Mrd. US-Dollar mit Alibaba

Softbank hat sich 2000 für 20 Mio. Dollar an Alibaba beteiligt

Hohe Kosten belasten Windkraftanlagen-Hersteller Vestas

Hohe Kosten belasten Windkraftanlagen-Hersteller Vestas

Vestas: Verlust von 119 Mio. Euro im zweiten Quartal

Ukraine-Krieg kostet Talanx bisher 346 Mio. Euro

Ukraine-Krieg kostet Talanx bisher 346 Mio. Euro

Ukraine-Krieg und Naturkatastrophen verdoppelten Großschäden