RWE sorgt sich um das Ägypten-Geschäft

Großmann schließt Rückzug aus: "Wir sind da und wir bleiben da"

Der deutsche Energiekonzern RWE verfolgt die Situation in Ägypten mit Sorge. "Das hat uns alle überrascht", sagte Vorstandschef Jürgen Großmann der "Süddeutschen Zeitung" (SZ; Montag-Ausgabe). Man habe bereits ein Krisenbüro eingerichtet. RWE hat in Ägypten mehrere Förderprojekte für Öl und Gas.

Insgesamt beschäftige das Unternehmen rund 4.000 Menschen im Land, davon etwa 100 aus Deutschland, wie Großmann sagte. Man sei ständig telefonisch mit ihnen in Kontakt, die Mitarbeiter hielten sich in einem sicheren Viertel von Kairo auf. Einen Rückzug von RWE aus Ägypten schloss Großmann aus, es handle sich um ein langfristiges Engagement: "Wir sind da und wir bleiben da." RWE ist in Österreich mit rund einem Drittel an der Kärntner Kelag beteiligt.

(APA, red)

Wirtschaft

12 Fragen: Den Brexit verstehen

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Versicherung

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession

Wirtschaft

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession