Rosenbauer: Lieferkettenprobleme drücken Umsatz und Gewinn

Gewinn sinkt nach neun Monaten von 17,3 Mio. auf 6,8 Mio.

Rosenbauer: Lieferkettenprobleme drücken Umsatz und Gewinn

Rosenbauer: Lieferkettenprobleme drücken Umsatz und Gewinn

Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat nach neun Monaten deutlich weniger Gewinn und Umsatz eingefahren. Grund waren laut Unternehmen Störungen bei Lieferketten, die zu Verzögerungen bei der Fertigung und Übergabe von Fahrzeugen geführt haben. Unterm Strich stand ein Periodenergebnis von 6,8 Mio. Euro, nach 17,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel von 713,9 Mio. Euro auf 649,5 Mio. Euro, teilte Rosenbauer am Dienstag mit.

Die schwächere Produktionsleistung drückte zudem das Betriebsergebnis (EBIT) von 25,4 Mio. auf 12,9 Mio. Euro. Zu schaffen machen dem Konzern auch die steigenden Materialpreise, aufgrund derer Rosenbauer seine Erwartungen für die Profitabilität etwas zurückgeschraubt hat.

Das Unternehmen rechnet für das Gesamtjahr nun mit einer EBIT-Marge zwischen 4,5 und 4,8 Prozent, zuvor waren noch 5 Prozent erwartet worden. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, ab sofort für neue Angebote die Preise um durchschnittlich 8 Prozent anzuheben.

Für den Umsatz rechnet das Unternehmen heuer mit einer stabilen Entwicklung. Für das kommende Jahr 2022 geht Rosenbauer wieder von einem Wachstum der globalen Branche aus und rechnet für die Gruppe wieder mit einem Umsatzwachstum.

Trotz Lieferkettenproblemen mangelt es dem Unternehmen aber nicht an Nachfrage. Der Auftragseingang legte nach einem Rückgang im Vorjahr von 784,1 Mio. Euro (2019) auf 660 Mio. Euro (2020) heuer wieder zu und befindet sich mit 781,1 Mio. Euro in etwa auf Vor-Krisen-Niveau. Der Auftragsbestand lag zum Ende des dritten Quartals 2021 bei 1.164,8 Mio. Euro und damit etwas über dem Vorjahresniveau.

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