RHI Magnesita baut Recycling-Geschäft aus

Recyclingquote soll rascher auf 10 Prozent steigen

RHI Magnesita baut Recycling-Geschäft aus

RHI Magnesita baut Recycling-Geschäft aus

Der österreichisch-brasilianische Feuerfestkonzern RHI Magnesita baut sein Recycling-Geschäft aus. Durch einen Zusammenschluss mit der Horn & Co. Group werde "eine der führenden Recycling-Plattformen in Europa" entstehen, teilte RHI Magnesita mit. Dadurch werde "eine signifikante Verringerung" der CO2-Emissionen und eine vermehrte Nutzung von Sekundärrohstoffen ermöglicht. RHI Magnesita wird an dem Joint Venture "Horn & Co. RHIM Minerals Recovery GmbH" 51 Prozent halten.

RHI Magnesita hofft, auf diese Weise die Recyclingquote mit ihren Produkten weltweit von weniger als drei Prozent im Jahr 2020 rascher auf über zehn Prozent zu steigern. Bisher war dieses Ziel für 2025 vorgesehen. Bis dahin soll auch der CO2-Ausstoß um 15 Prozent sinken. Pro Tonne rezykliertem Material könnten 1,8 Tonnen CO2 eingespart werden, rechnet RHI Magnesita vor. Das neue Joint Venture soll mehr als 150.000 Tonnen Material pro Jahr verarbeiten.

"Die Zusammenlegung der Recycling-Aktivitäten machen RHI Magnesita und Horn & Co. Group zu Treibern der Kreislaufwirtschaft in der Feuerfestindustrie", so Stefan Borgas, CEO von RHI Magnesita. Hilfreich sei, dass die Hauptwerke der Horn-Gruppe im nordrhein-westfälischen Siegen und Umland und der RHI Magnesita im steirischen Mitterdorf so strategisch günstig gelegen seien, dass damit ganz Europa bedient werden könne.

Die Übereinkunft bedarf noch der Zustimmung der Wettbewerbs- und Aufsichtsbehörden.

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