Rheinmetall-Chef erwartet Wachstumsschub

Dank des Nachfragebooms bei Rüstungsgütern

Rheinmetall-Chef erwartet Wachstumsschub

Rheinmetall-Chef erwartet Wachstumsschub

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall sieht sich dank des Nachfragebooms bei Rüstungsgütern auf steilem Wachstumskurs. "Über die kommenden Jahre sollte eine Wachstumsrate von 20 Prozent möglich sein", sagte Konzern-Chef Armin Papperger dem "Handelsblatt" am Donnerstag. 2025 dürfte der Umsatz in der Rüstungssparte auf über zehn Mrd. Euro steigen und sich damit mehr als verdoppeln. Papperger will auch bei der möglichen Konsolidierung der Branche mitmischen.

Der Rüstungs- und Autozuliefer-Konzern hatte 2021 mit einem Auftragsbestand von 24,5 Mrd. Euro abgeschlossen. Das stimmte Papperger zuversichtlich, im laufenden Jahr ein Umsatzplus von 15 bis 20 Prozent zu erreichen nach 5,7 Mrd. Euro im Vorjahr. Die Mittelfristprognose aus dem vergangenen Jahr sieht bis 2025 einen Konzernumsatz von 8,5 Mrd. Euro vor.

Rheinmetall hat in den vergangenen Jahren dank der steigenden Verteidigungsbudgets der Staaten einen stetig wachsenden Ordereingang für Rüstungsgüter verzeichnet. Der Ausbruch des Ukraine-Krieges hat die Nachfrage vieler Länder nochmals verstärkt. Allein Deutschland will mit einem Sondervermögen von über 100 Mrd. Euro die Bundeswehr besser ausstatten und sein jährliches Rüstungsbudget wie von der NATO seit langem gefordert auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes anheben. Das hat an der Börse bei Rheinmetall zu einem Höhenflug geführt. Im April markierten die derzeit im Nebenwerteindex MDAX gelisteten Titel bei 225 Euro ein Allzeithoch. Aktuell wird das Papier mit rund 193 Euro gehandelt. Rheinmetall kann sich nun Hoffnungen machen, am Freitag in den Leitindex DAX aufzusteigen.

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