Rettungsplan gescheitert: Angeschlagene
A-Tec-Tochter AE&E meldet Insolvenz an

Die Sanierungsbemühungen um die angeschlagene Anlagentochter der insolventen A-Tec, der AEE, sind gescheitert. Das Management der AEE wird daher am Mittwoch beim Handelsgericht Wien einen Antrag auf Sanierung ohne Eigenverwaltung stellen. Dabei erhalten die Gläubiger eine Quote von 20 Prozent, teilte das Unternehmen mit.

Als Grund für die AEE-Insolvenz nennt das Unternehmen Überschuldung und das Fehlen einer positiven Fortbestandsprognose. Ausgangspunkt der aktuellen wirtschaftlichen Situation der AEE Gruppe sei vor allem die Verlustfinanzierung einiger Problemprojekte, allen voran das Projekt Worsley in Australien, aber auch der sehr schwache Auftragseingang der Gruppe in den vergangenen Quartalen. Dadurch notwendig gewordene Finanzierungsgespräche wurden durch die Einleitung des A-Tec-Industries-Sanierungsverfahrens am 20. Oktober 2010 zusätzlich erschwert, so die AEE-Geschäftsführung am Mittwoch.

Die Verhandlungen der vergangenen Wochen zwischen den Banken und dem A-Tec-Gläubigerausschuss zur Fortführung der AEE Gruppe konnten nach anfänglicher positiver Entwicklung zu keinem umsetzbaren Ergebnis geführt werden. Auch die intensiven, kurzfristigen Verhandlungen zur mehrheitlichen Übernahme der AEE Gruppe durch einen strategischen bzw. Finanzinvestor waren letztendlich nicht erfolgreich.

Die Geschäftsführung bedauert die aktuellen Entwicklungen sehr, da sich alle involvierten Parteien in den vergangenen Wochen intensiv bemüht haben, eine Fortführung der AEE Gruppe zu sichern. Die AEE Group GmbH werde ab sofort von einem Sanierungsverwalter geführt, wobei dieser vom bisherigen Management Board nachhaltig unterstützt wird.

- APA

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