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Reisepreise steigen heuer nicht mehr so stark

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Bei Pauschalreisen wird ein Preisanstieg von 3 Prozent erwartet
©APA/APA (dpa)/Jens Büttner
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Die Preise für Pauschalreisen steigen heuer nicht mehr so stark wie im Vorjahr. Beim Anbieter Ruefa mit seinen über 70 Reisebüros rechnet man im Schnitt mit einer Preiserhöhung von 3 Prozent. Im vergangenen Jahr sei das verknappte Flugangebot mit ein Grund für die hohe Preissteigerung gewesen, sagte Ruefa-Geschäfsführer Michele Fanton. Dieses steige nun wieder. Einer Umfrage zufolge hat die Teuerung auf das Reiseverhalten aber gar nicht so einen großen Einfluss.

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Die Preise für Pauschalreisen steigen heuer nicht mehr so stark wie im Vorjahr. Beim Anbieter Ruefa mit seinen über 70 Reisebüros rechnet man im Schnitt mit einer Preiserhöhung von 3 Prozent. Im vergangenen Jahr sei das verknappte Flugangebot mit ein Grund für die hohe Preissteigerung gewesen, sagte Ruefa-Geschäfsführer Michele Fanton. Dieses steige nun wieder. Einer Umfrage zufolge hat die Teuerung auf das Reiseverhalten aber gar nicht so einen großen Einfluss.

"Die Österreicher sparen beim Urlaub eher nicht. Die Kunden kommen, buchen und nehmen die Preise zur Kenntnis", sagte Fanton am Donnerstag bei einem Pressegespräch. Für ein Viertel habe die Inflation keinen Einfluss auf die Urlaubsplanung und -buchung, verwies Fanton auf eine Marketagent-Umfrage unter rund 1.500 Befragten. 17 Prozent wollen aber Nebensaisonen oder Frühbucherangebote (15 Prozent) nutzen bzw. vor Ort sparen (14 Prozent). Unterschiede gibt es beim Alter: Für Jüngere hat die Teuerung einen größeren Einfluss als für Ältere.

Ruefa ist mit den Vorausbuchungen für 2024 sehr zufrieden. "Wir haben heuer das Buchungsverhalten, das wir von vor der Pandemie kennen", so Fanton. Die Menschen würden wieder früher buchen. 2024 dürfte Spanien bei Ruefa der große Gewinner werden. Sowohl umsatzmäßig als auch von der Anzahl der Gäste her liege Spanien derzeit als Reiseziel vorne, sagte Fanton. Nach Umsätzen gesehen folgen Griechenland, die Malediven und Thailand, nach Passagierzahlen Griechenland, Ägypten und Deutschland.

Die Österreicherinnen und Österreicher ziehen einen Badeurlaub einem Winter- bzw. Skiurlaub bei weitem vor. Nur etwa 10 Prozent der Befragten planen heuer einen Winterurlaub oder Skiurlaub. 40 Prozent sagen, sie mögen Winterurlaube grundsätzlich nicht, einem Drittel ist ein Skiurlaub zu teuer.

Am liebsten wird im Juli und August verreist, nicht nur unter jenen, die wegen Kindern auf Ferienzeiten angewiesen sind, geht aus der Befragung hervor. Viele würden ans Meer wollen und auch die, die in Österreich blieben, würden das stabile Sommerwetter gerne zum Baden nutzen, so Fanton. Top-Reiseziele in Europa sind Italien, Kroatien und Deutschland, in der Ferne die USA, Thailand und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).

Das gesamte Reisebudget für 2024 wird von den Befragten mit im Schnitt rund 1.900 Euro pro Person angegeben. Das sei wesentlich mehr als vor der Pandemie und auch mehr als im Vorjahr, räumte Fanton ein. Teils liege es an der Teuerung, teils daran, dass die Menschen fürs Reisen mehr ausgeben würden. Die Aussicht für die Branche sei sehr erfreulich, sagte Ruefa-Chefin Birgit Wallner.

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