Regierung sieht keinen erweiterten Handlungsbedarf

Österreichs Bundesregierung will die bisherige Politik "konsequent fortsetzen". Das verkündete Staatssekretär Schieder am Montag nach Abschluss des Spitzentreffens zur Lage der Banken. Ein "Immunisierungspaket" für die heimischen Banken laufe schon.

FMA-Vorstand Helmut Ettl sagte, man werde "alle Anstrengungen unternehmen", um die Bestnote AAA bei allen Ratingagenturen zurückzubekommen.

Die Besprechung auf Einladung von Bundeskanzler Faymann mit Vizekanzler Spindelegger, Finanzministerin Fekter, Notenbankgouverneur Nowotny und den FMA-Vorständen Ettl und Kurt Pribil sei "lange geplant" gewesen, betonte Schieder. Man habe einander über den aktuellen Stand der Lage informiert. Auch Nowotny hob nach dem Treffen hervor, es habe sich um eine reine Informationsveranstaltung gehandelt.

Die am Freitag bekanntgegebene Abstufung Österreichs durch Standard & Poor's auf AA+ habe "den Fokus geschärft", ändere aber sonst nichts an der Notwendigkeit, den Haushalt zu konsolidieren, so Schieder. Ziel bleibe es, 2016 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Das Sparpaket werde wie geplant präsentiert.

Faymann, Spindelegger und Fekter traten nach dem Treffen nicht vor die Presse und wollen sich dazu auch nicht weiter äußern.

- APA, Red

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