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PV-Förderung: Energieagentur soll Umsetzung überwachen

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Seit 1. Jänner entfällt die Umsatzsteuer auf PV-Anlagen
©APA/APA/THEMENBILD/ROBERT JAEGER
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Die Österreichische Energieagentur soll künftig die Preise am Markt für Photovoltaik (PV)-Anlagen überwachen, wie Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne) bei einer Pressekonferenz ankündigte. Damit soll sichergestellt werden, dass die Anbieter - wie gesetzlich verpflichtet - Steuersenkungen auch an ihre Kunden weitergeben. Seit 1. Jänner entfällt die Umsatzsteuer von 20 Prozent für kleine PV-Anlagen bis 35 Kilowattpeak. Damit ist für Private kein Förderantrag mehr nötig.

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Die Österreichische Energieagentur soll künftig die Preise am Markt für Photovoltaik (PV)-Anlagen überwachen, wie Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne) bei einer Pressekonferenz ankündigte. Damit soll sichergestellt werden, dass die Anbieter - wie gesetzlich verpflichtet - Steuersenkungen auch an ihre Kunden weitergeben. Seit 1. Jänner entfällt die Umsatzsteuer von 20 Prozent für kleine PV-Anlagen bis 35 Kilowattpeak. Damit ist für Private kein Förderantrag mehr nötig.

Die mit Jahresbeginn auf eine Umsatzsteuerbefreiung umgestellte Förderung für private PV-Anlagen sei "gut angelaufen", berichtete Gewessler am Dienstag nach einem Treffen mit Vertretern der Photovoltaikbranche. "Mit der Marktbeobachtung leisten wir nun unseren Beitrag dazu, dass die Preissenkungen jedenfalls auch bei den Menschen ankommen." Bisher habe es aber keinen Anlass gegeben, daran zu zweifeln.

Die Preisentwicklung bei kleinen PV-Anlagen soll zum Beispiel durch die Einholung von Angeboten bei Installateuren und telefonische Befragung von Anlagenerrichtern erhoben werden. Diese laufend erhobenen Marktpreise sollen mit einem Referenzwert verglichen werden, um ungerechtfertigt ausbleibende Kostensenkungen sichtbar zu machen. Die Ergebnisse sollen halbjährlich veröffentlicht werden. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) kann zudem Untersuchungen einleiten, wenn der Verdacht besteht, dass Steuersenkungen nicht weitergegeben werden.

Kurt Leeb vom Bundesverband Photovoltaik Austria, selbst Geschäftsführer eines PV-Unternehmens, sprach von einem Meilenstein: "Sie müssen die Förderung nicht mehr beantragen, sie wird einfach bei der Rechnung abgezogen." Der finanzielle Nutzen durch die Umsatzsteuerbefreiung für PV-Anlagen sei ähnlich hoch wie bei den letzten Fördercalls, "nur einfacher", fasste er den Vorteil zusammen. Eine Photovoltaik-Anlage lohne sich in jedem Fall, so der Branchenvertreter. "Jede Kilowattstunde, die Sie selbst erzeugen können, halbiert Ihre normalen Stromkosten." Zudem sei es noch nie so günstig gewesen wie jetzt, eine PV-Anlage zu errichten. "Wir haben die Ressourcen, die Leute und die Materialien auf Lager, der Zeitpunkt für den Bau einer PV-Anlage war noch nie besser", bekräftigte er.

Auf die sinkenden Einspeisetarife für überschüssigen Strom aus privaten PV-Anlagen angesprochen, verwies Gewessler auf den Schutz vor negativen Einspeisetarifen durch die Novelle des Elektrowirtschaftsgesetzes und darauf, dass man kleine PV-Anlagen am effizientesten betreibe, wenn man den Strom selbst nutzt oder in einer Energiegemeinschaft. Die Amortisationszeit einer kleinen PV-Anlage liege mittlerweile bei unter zehn Jahren, ergänzte Leeb.

Das Interesse an privaten Sonnenkraftwerken war nach Angaben des Klimaministeriums 2023 so hoch wie noch nie. Insgesamt wurden im Vorjahr über zwei Gigawatt an neuer Leistung installiert. Die Menge an Förderanträgen für PV-Anlagen hatte das alte Fördersystem regelmäßig an seine Grenzen gebracht. Da die Vergabe nach dem "First Come First Serve"-Prinzip funktionierte, mussten Antragsteller schnell sein, um an eine Förderung zu kommen. Die Branche hatte wiederholt eine Aussetzung der Mehrwertsteuer gefordert.

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